Bach IX.
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Körnern und Staub, in der Republik Colombia den Werthder andern Metalle übersteigt, so verdienen diese darumnicht minder die Aufmerksamkeit der Regierungen undder Privaten. Die Süberminen von St. Anna, von laManta, von Santo Cristo de las Laxas, von Pamplona ,vom Sapo und von la Vega de Supia können grofseHoffnungen wecken. Die Schnelligkeit der Verbindun-genzwischen den Küsten von Colombia und von Eu-ropa mögen selbst den Kupferminen von Venezuela undNeu-Grenada Theilnahme zuwenden. Die Metalle sindeine durch Arbeitsfleifs und Kapitalvorschüsse erkaufteWaare; in den Ländern, wo sie gewonnen wer-den , bilden sie einen Theil des commerziellen Reich-thums, und ihre Ausbeute belebt den Arbeitsfleifs inhöchst unfruchtbaren Berglanden. Da der Gewinn ausBergwerken ihrer Natur nach häufig wechselnd und un-gleich ist, und da eine Unterbrechung der unterirdi-schen Arbeiten theils unersetzlichen Nachtheil bringt,theils für die Plane einer einsichtigen Verwaltung stö-rend ist, so wird das System, der Vereine, welches in
dem Abrifs des Hrn. Brongniart, der Committee of theBallion Report &ie Bemerkung gemacht, dafs die Abnahmedos Ertrags der Goldwäschen in Brasilien seit j 794 sehrschnelle Vorschrittc gemacht habe ( Report , p. 4.1), unddie von Hrn. Auguste de St. Itilaire mitgethciltcn Nach-richten weisen die gleiche Abnahme der Gcldminen vonBrasilien nach. Die vormaligen Bergleute werden nunLandbauer. (Bist, des plantes les plus remarqnables daBresil et da Paraguay, 1821, introd., p. IX und XXXIII.)Der AYerth einer Gold-Arrobe ist ] 5 ,ooo brasilianischeCruzaden (jede Cruzade zu 5 o Sols). Zufolge dem Hrn.Franzini ist die portugiesische Onya gleich 0,028 Kil.,und 8 Oncas machen 1 Alarkj 2 Marken machen 1 Arra-tel und 32 Arratels machen 1 Arroba.