Band 
Fünfter Theil.
Seite
619
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Kapitel XXVI. 619

Um in den vorangehenden Tabellen die häufigeWiederholung der Worte Morgen und Abend zu ver-meiden, sind die Stunden (der altern Sitte der Astrono-men zufolge) vom Durchgang der Sonne durch den Me-ridian also gezählt, dafs die eiste Stunde der gten Vor-mittagsstunde entspricht. Die Barometerhöhen sind ent-weder in Millemetern (in den Beobachtungen der Her-ren Rivero und ßoussingault), oder in Linien und Hun-derttheilen der Linien vom gewöhnlichen französischen Fufs (in meinen Beobachtungen von Cumana, LaGuayra,Callao , Lima, Caracas, Ibague, Popayan, Mexico, Quito und Antisana), oder endlich in Zollen und Hundertthei-len (englischer Zolle (in den Beobachtungen der HerrenKater, Sabine und Simonofi) angegeben. Der Thermo-meter ward neben den Barometer aufgehängt, wofern ernicht in das leztere Instrument schon wirklich eingelafstwar. Die barometrischen Höhen sind noch nicht derTemperatur gemäfs berichtigt, das will sagen, sie sindnicht auf Null, oder auf einen bestimmten Grad überden Eispunct reducirt. Daraus ergibt sich, dafs, weilder Barometer von 21 bis 4 Uhr fällt, während dieHitze zunimmt, die Grüfse der täglichen Variationeneipigerinalsen in den Tabellen durch diese Temperatur-Zunahme maskirt wird; das nämliche ist der Fall von4 bis 11 Uhr, wo der Gang des Thermometers gleich-falls mit dem des Barometers in Opposition steht. Um-gekehrt ergibt es sich, dafs die scheinbaren Gröfsen derVariation in den atmosphärischen Ebben und Fluthenvon 11 bis lG Uhr und von 16 bis 21 Uhr beträcht-licher sind als die reellen Variationen, weil in diesenZeiträumen der Barometer und der Thermometer gleich-zeitig steigen und fallen.

Es verhält sich mit den Horar• Variationen des Ba-rometers wie mit sehr viel änderten wichtigen Erschei-