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Buch IX.
nungen, welche die Geschichte physicalischer Ent-deckungen uns anfänglich, theils als unbestimmte Wahr-nehmungen, theils als mit Sorgfalt angestellte, aber durchisslirte und unberühmte Beobachter bekannt gemachteForschungen nachweist. Es bleiben diese Erscheinungenunbeachtet oder vergessen, wofern nicht jene Gelehrtenoder Akademiker, welche in jedem Jahrhundert ei oenvorzüglichen Einflufs auf die Fortschritte der Wissen-schaften ausüben, sie zum Gegenstand ihrer Untersu-chungen zu machen geneigt waren. Wenn späterhin,durch das Zusammentreffen mehrerer Beobachter, die sichdurch andere Arbeiten bereits Ruf erworben hatten, oderdurch eine vollständigere Erörterung der Erscheinungendie Zweifel gehoben sind, so findet man sich alsdanngeneigt, dasjenige für längst bekannt zu halten, wasman nicht länger für mangelhafte Beobachtung ausgebenund vernachlässigen kann. Ein ungemein fleifsiger Ge-lehrter, welcher der Meteorologie wesentliche Dienstegeleistet hat, der Pater Cotte, hat noch im Jahr 177/1,unerachtet des übereinstimmenden Zeugnisses so vielerReisender durch die Tropenländer, die Regelmäfsigkeitder Horar - Variationen aul Rechnung der Unvollkommen-heit der Barometer gebracht, des geringen Theils vonLuft nämlich, die im torricelfschen leeren Raume ent-halten und mittelst der zunehmenden und abnehmendenTageswärme der Ausdehnung oder Verdichtung fähigwäre"). Da die ersten Horar-Beobachtungen nur inder Küstennähe waren angestelit worden, so hat Hr.Playfair, dessen ausgedehnte Kenntnisse und überwie-
e ) Cotte, Traiie de Meteorologie , 1774, p. 544 - Der Ver-fasser übersah, dafs die Minima des Drucks gleichmäfsigmit den kältesten und wärmsten Stunden der INackt unddes Tages Zusammentreffen,