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schon durch einen Beobachter in Surinam wnhrgenom-men worden. Allein, sev es um des gerinnen Zutrauenswillen, das Reisende überhaupt einflüfsen, wobey manlieber an der Erscheinung zweifeln als dieselbe erfor-schen mochte, sey es, dals zur Beglaubigung aufser-ordentlicher Thatsachen einige Celebrilät erlorderlich ist,die Wahrheit war gleichsam erstickt, sobald sie bekanntwurde. Man könnte sagen, es sey die Rcgehnäfsigkeitder Horar-Variationen bis zur Zeit der Reise des Hrn.Godin nach Quito unbekannt geblieben. Bald nach mei-ner Ankunft auf Martinique bemerkte ich, dafs der Ba-rometer den Vormittag über unmerklick anstieg , und•alsdann, nach einigem Stillstand, bis zu Sonnenunter-gang sich wieder senkte; worauf er, nach einigemabermaligen Stillstand, sich beym Eintritt der Nachtbis 10 Ijhr Abends neuerdings hob. Auch noch so be-deutende Veränderungen und Wechsel in der Atmosphärebewirken keine Aenderung in diesem periodischen Gangdes Barometers, welcher mit den der Horar - Varia-tionen der magnetischeu Declination ziemlich Zusam-mentritt. Mitten unter Regengüssen, Wind und Stür-men, steigt oder fallt das Quecksilber, wenn seine Stundezum Fallen oder Steigen eintritt, gleich wie bey voll-kommener Windstille. Die nämliche Variation findet inSenegal statt, und Ilr. Adanson , mit dem ich bald nachmeiner Ankunft in Frankreich davon sprach, hat solchegleichfalls durch eine lange Reihe von Beobachtungenbestätigt, welche er durch einen seiner Freunde, demer dafür einen Barometer gesandt hatte, in Africa an-stellen liefs.“
Seit dem Jahr 1761 hat der Doctor Mulis, welcheralle Zweige der Naturwissenschaften mit Erfolg betrieb,in Santa-Fe de Bogota , vierzig Jahre nacheinander un-unterbrochen und aufs sorgfältigste die atmosphärischen