Kapitel X.X.V1 .
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mittags erreicht; allein, in der gleichen Jahrszeit, stiegder Barometer wieder sichtbar, bald von 5, bald von6 Uhr an *). Aus diesem Grunde sind auf meinen Ta-feln die Zeichen des Maximum und des Minimum(-f- und —) als den Stunden nachstehend zu betrachten,wo das Quecksilber die concaven oder convexen Höhender krummen Linie erreicht zu haben scheint. Es wäremir selbst unmöglich gewesen, durch die Halbsummeder gleichen Höhen , den Moment anzugeben, welchertheoretisch dem wahren Gipfel entspricht, da meine übri-gen Geschäfte mir für Ausmittlung der Ausdehnung derVariationen nur zu denjenigen Stunden Beobachtungenzu machen gestatten konnten, wo der Barometer dasscheinbare Maximum oder Minimum erreicht. DieserBemerkung zufolge erscheint die Behauptung des Hrn.Balfour, es zeige das Quecksilber eine stete TendenzC prevailing tendency ) zum Sinken von io Uhr Vormit-tags bis 6 Uhr Abends, etwas unbestimmt, weil die Zei-ten, wo das Quecksilber fortlährt sich auf dem Maxi-mum und Minimum seiner Höhe zu erhalten, in deinarigedeuteten Zwischenraum begriffen sind. Die Ten-denz, welche das Quecksilber zum Fallen zeigt, oder,richtiger gesagt, der Zwischenraum vom Maximum desVormittags zum Minimum des Nachmittags, kann nurausgemittelt werden, wenn die Hälfte der Dauer derstationären Zustände in derNäbe von io und von 4 Uhrgenau bekannt sind.
Da die in Calcutta bekannt gemachten Beobachtun-gen bisdahin die einzigen sind, welche während einerganzen Mondsumwandlung von Halbstunde zu Halbstundegemacht wurden, so haben sie mir zu Ausmittlung desUnterschieds zwischen den wahren und scheinbaren
Laplacc , Systeme du monde, i8i5, p. 84-