Band 
Fünfter Theil.
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Buch IX.

Ilorsburgh bat bemerkt, dafs das Hochland; welches denEngpaß von Sincapore (einen nur wenig breiten Pafs)einfafst, hinreichend ist, tim die Regelmäfsigkeit derHorar-V T nriationen unkenntlich zu machen.

Es mag Befremden erregen, zu sehen; dafs amFufs der Cördilleren von Venezuela, von Neu - Grenada ,von Quito und von Mexico (inCumana, in La Guayra ,in Calabozo, in Guayaquil, in Payta, in Lima und inYera-Cruz) die Variationen ihre äufsersten Grenzen zuden gleichen Stunden erreichen, wie in den hohen Thä-Icrn und auf den Hochebenen von Caracas , von Sanla-Fe de Bogota und voh Popayan (zwischen 5 oo und1400 Toisen), während in Indien durch die Gestaltungdes Landes die Erscheinung der atmosphärischen Flulhensehr auffallend verändert wird. Dieser Unterschiedzwischen America und einem kleinen Theil des äquinoc-tialcn Asiens scheint von cliinaterischen Umständen her-zurühren: bejmahe überall in den Tropenländern führtder nämliche Wind ( 0 . N. O. oder O. S. O.) Luftschich-ten von gleichartiger Temperatur herbey; in Indien aberveranlassen unstete Seewinde (moussons variables ) einaufserordentliches Zurückschlagen gegen die höher lie-genden Theile des Landes. Die Wirkungen dieses Zu-rückschlagens (des refoulemens) werden nur in der Näheder Küsten verspürt; denn auf offener See hat Ilr. Hors-burgh in eben diesen Meeren von. Indien und China ,eine ununterbröchne barometrische periodische Regel-mäfsigkeit bey allen Jahrszeiten angetroffen. Mittelst desStudiums der Ortslagen, wo die Abweichungen von derNorm sich darstellen, wird man am sichersten zur Er-gründung der Ursache gelangen, von der die Regel-mäfsigkeit der atmosphärischen Fluthen herrühvt.

Seit meiner Abreise aus Lima haben der ProfessorDon Hipolito Unanue und der americanische Kapitän Sa-