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Buch X.
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Localitäts - Kenntnifs besafsen, die Zählung yon Don Luisde las Casas geprüft. Beym Nachforschen mittelst partiellerVergleichungen des Werthes der übergangenen Quantitä-ten oder Angaben glaubten wir, es habe die Bevölkerungder Insel im Jahr 1791 nicht unter 362,700 betragen kön-nen. Im Zeiträume yon 1791 bis 1804 hat diese Bevöl-kerung Zuwachs erhalten durch eingeführte Neger ( boza-les ), deren Zahl sich, den Douanenregistern zufolge auf60,395 belief; durch Auswanderungen aus Europa und ausSt. Domingue (5000)) endlich dann durch denUeberschufsder Gebui’ten gegen die Todesfälle, der zwar nicht be-deutend seyn kann in einem Lande, wo '/* oder l /$ der Ge-sammt-Bevölkerung im Cölibate leben mufs. Das Er-gebnifs dieses dreyfaclien Zuwachses, wobey auf dennegros bozales nur eine jährliche Einbufse von 7 auf 100berechnet ward, wurde zu 60,000 angeschlagen, woraussich für 1804 annähernd ein Minimum *) von 432,080ergab.
*) In dieser Anzahl von 432,000 berechnete ich für 1804 :Weifse 234,000; freye Farbige 90,000; Sclaven 108,000.(Die Zählung von 1817 gab 290,000 Weifse, 115,000 freyeFarbige und 225,000 Sclaven.) Ich hatte eine Ausmittelungder schwarzen Sclaven-Bevölkerung versucht, indem ichden Ertrag von 80 bis lOOArroben Zucker auf jeden Neger-kopf in den Zuckersiedereyen und 82 Sclaven als Durch-schnitt-Bevölkerung eines Yngenio annahm. Damals be-standen über 350 Zuckersiedereyen; und in den siebenKirchspielen von Guanajay, Managua, Batabano, Guines ,Cano, Bejucal und Guanabacoa hatte man, mittelst einersorgfältigen Zahlung, in 183 Yngenios, 15,130 Sclaven an-getroffen. {Expedierte , p. 134. Represent. del Consulado dela Habana del 10- Julio 1799 , Handschrift.) Das Verhältnifsdes Zuckerertrags zur Zahl der in den Zuckersiedereyenangestellten Neger ist sehr schwierig auszumitteln: es gibtsolche, wo 300 Neger kaum 30,000 Arroben Zucker liefern;
' in andern werden durch 150 Neger jährlich nahe an 27,000