Kapitel XXV1IL
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Die Zählung von 1817 zeigt eine Bevölkerung von572)565» und auch sie darf nur als eine Grenzzahl desMinimums angesehen werden; sie rechtfertigt das Resultat,bey -welchem ich im Jahr 1804 stehen blieh, und das seit-her in viele statistische Werke überging. Zufolge denDouanen - Registern allein nur sind von 1804 bis 1816über 78,500 Neger eingeführt worden.
Die wichtigsten Urkunden, welche wir bis dahin überdie Bevölkerung der Insel besitzen, sind bey Anlafs einesmerkwürdigen Antrages kund geworden, welcher in derVersammlung der Cortes am 26. März 1811 durch dieHerren Alcocer und Arguelles gegen den Sclavenhandel
Arroben fabricirt. Die Zahl der Weifsen mag durch dieMilicias controllirt werden, deren im Jahr 1804 — 2,680 disci-plinadas und 21,831 rurales vorhanden waren, unerachtetder sehr grofsen Leichtigkeit, mit der man sich dem Dienstentziehen konnte und der zahllosen Exemptionen oder Be-freyungen, die den Abogados, Escribanos, Medicos, Boti-carios, Notarios, Sacristanos y Servientes de Iglesia, Ministrosde Escuela, Mayorales , Mercadores und allen die sich zumAdel zählen , ertheilt wurden. Vergleiche Reflexiones de unHabanero sobre la independencia de esta isla, 1823, p. 17.Im Jahr 1817 zählte man waffenfähige Männer zwischen15 und 60 Jahren; l) aus der Classe freyer Menschen 71,047Weifse; 17,862 freye Mulatten; 17,246 freye Neger (ins-gesammt freye Menschen 106,155); 2) aus der Classe derSclaven 10,506 Mulatten und 75,393 Neger (zusammen85,899 Sclaven; insgesammt Freye und Sclaven zwischen15 und 60 Jahren 192,054). Nimmt man als Grundlage dieVerhältnisse der Militär - Aushebungen zur Bevölkerung inFrankreich an ( Peuchet Stat., p. 245. 247), so ergibt sich,dafs diese Berechnung von 192,654 eine Bevölkerung nach-weisen würde, die nicht auf 600,000 anstiege. Die Contin-genter der drey Classen der Weifsen, der Freygelassenenund der Sclaven verhalten sich wie die Zahlen 0,37; 0,18;0,45; während die Bevölkerungen dieser Classen sichWahrscheinlich verhalten wie 0,46; 0,18? 0,36.