Band 
Sechster Theil.
Seite
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Buch X.

Secretär der Admiralität, gerichteten Briefe über die Ha-vannah schäzt die Bevölkerung der freyen Farbigen undder Sclaven im Jahr 1820 auf 570,000; hält denn aber*)den von der Junta provisional vorgeschlagenen Gesammt-Nachtrag für zu grofs. Er nimmt an, die gesammte weifseBevölkerung habe im Jahr 1820 nur 250,000 betragen;und dasResultat des censo von 1819 gibt er nur auf 258,796Weifse an (wovon 129,656 männliche und 109,140 weib-liche). Die eigentliche mehrere Jahre hindurch in derGnja bekannt gemachte Zahl ist 257,380*

Wie sollte man sich über die partiellen Widersprüchein den Bevölkerungslisten, die in America sind aufgenom-men worden, wundern, wenn man sich der Schwierigkei-ten erinnert, welche im Mittelpuncte europäischer Civili-sation, in England und Frankreich , so oft eine allgemeineVolkszählung veranstaltet werden sollte, besiegt werdenmufsten. Man iveifs zum Beyspiel, dafs die Bevölke-rung von Paris im Jahr 1820 auf 714,000 anstieg; manglaubt, der Zahl der Sterbefälle und dem angenommenenYerhältnifs der Geburten zur Gesammtbevölkerung zufolge,

*) Es finden sicii hinwieder auch manche unrichtige Zahlenin den Letters from the Havana, p. 16 —18 und 36; dieSclaven werden für 1817 auf 124,324, statt auf 199,292angegeben; für 1819 auf 181,968 „die einen Ueberschufsvon 143,050 gegen die weifse Bevölkerung bilden.“ In-zwischen betrug die weifse Bevölkerung damals schonüber 290,000- Für 1825 , glaube ich, könne sie mindestenszu 325,000 berechnet werden, und ein mit den Oertlich-keiten wohl vertrauter Habanera hätte solche im J. 1823sogar auf 340,000 gewerthet. Sobre la Independ. de Cuba,p. 17- In einigen Thcilcn der Insel sind die statistischenVerzeichnisse mit ausnehmender Sorgfalt verfertigt wor-den, *. B. in San Juan de los Itemedios vind in Filipinas ,für 1819 durch Don Joaquin Vigil de Quinnones und DonJose de Aguilar,