Kapitel XXVIII.
99
es dürfte dieselbe zu Anfang des achtzehnten Jahrhunderts530,000 betragen haben (Rech. stat. mr la ville de, Paris ,par le comte de Chabrol , 1823. p. XVIII); hingegen istder Betrag eben dieser Bevölkerung zur Zeit von NeckersMinisterium bis auf '/j annähernd unbekannt. Man weifs,dafs in England und in der Grafschaft Wales von 1801 bis1821 die Bevölkerung sich um 3,104*683 vermehrt hat,und doch weisen die Geburts - und Sterberegister nur einenZuwachs nach von 2,173,416* und unmöglich lassen sich931,267 einzig nur auf irländische Auswanderungen nachEngland beziehen (Statist. Illustrations on the British Em-pire 1825, p. XIV und XV). Aus diesen Beyspielen darfkeineswegs gefolgert werden, dafs man mifstrauisch gegenjedes Resultat politischer Rechenkunst seyn soll, wohlaber, dafs man Zahlenangaben eher nicht gebrauchen soll,bevor sie sattsam erörtert und die Grenzen der Irrungenausgemittelt sind. Man möchte sich versucht fühlen, dieverschiedenen Grade der Wahrscheinlichkeit, welche diestatistischen Resultate im ottomannischen Reiche, imspanischen oder portugiesischen America, in Frankreich oder in Preufsen darbieten, mit jenen geographischenPositionen zu vei’gleichen, die entweder aus.Mondfinster-nissen oder aus Mondabständen von der Sonne, oder ausVerfinsterungen von Gestirnen berechnet wurden.
Um eine vor zwanzig Jahren gemachte Zählung einemgegebenen anderen Zeitpunct anzupassen, mufs der Quo-tient der Zunahme gekannt seyn; dieser Quotient nun aberist nur allein zufolge der in den Jahren 1791, 1810 und1817 im östlichen minder bevölkerten Theil der Insel an-gestellten Zählungen bekannt. Wenn die Vergleichungenauf allzu kleinen und unter dem Einflüsse eigenthümlicherVerhältnisse (auf Seehäfen zumBeyspiele oder aufCantone,wo zahlreiche Zuckersiedereyen beysammen sich finden)stehenden Massen beruhen, so mögen daraus keine für
*