Band 
Sechster Theil.
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Buch X.

und Sagua la Chica, im Jahre 1819) auf einer Area von24)651 caballerias sich eine Gesammtbevölkerung von13)722 befand, worunter 9572 Weifse, 2010 farbigeFreye, 2140 Sclaven. Hinwieder, in den 10 partidosder Gerichtsbarkeit der Filipinas fanden sich, im näm-lichen Jahre, auf eine Gesammtbevölkerung von 13,026,beynahe 9400 freye Menschen; nämlich 5871 Weifse,3521 farbige Freye (worunter 205 negros bozales ); 3634Sclaven; die Freygelassenen verhielten sich demnach zuden Weifsen wie 1 :1,7.

In keinem Theile der Welt, wo Sclaverei angetrof-fen wird, sind die Freylassungen so häufig als auf derInsel Cuba . Die spanische Gesetzgebung hindert odererschwert dieselben nicht, wie die brittische und fran-zösische thun, sondern sie begünstigt die Freyheit. DasRecht, -welches jeder Sclave hat de buscar amo (seinenHerrn zu wechseln) oder sich frey zu machen, wenner den Ankaufpreis rückzahlen kann; das religiöse Ge-fühl , welches vielen begüterten Herren den Gedankeneinflöfst, durch ihren lezten Willen eine Anzahl Sclavenfrey zu machen; die Gewohnheit, viele Neger für häus-liche Dienste zu unterhalten; die aus ihrer Annäherungmit den Weifsen hevorgehenden Zuneigungen; die Leich-tigkeit des Arbeitsverdienstes für Sclavenarbeiter, wel-che ihrem Herrn eine bestimmte tägliche Summe be-zahlen, um alsdann für eigene Rechnung arbeiten zu kön-nen — diefs sind die Hauptursachen, die den Uebergangso vieler Sclaven in den Städten zum Stande der farbigenFreyen begünstigen. Ich könnte die Glücksfälle der Lot-terie und der Hasardspiele hinzufügen, wenn blindesVertrauen in diese gewagten Mittel nicht so oft dietraurigsten Ergebnisse zur Folge hätte. Die Lage derfarbigen Freyen ist glücklicher in der Havannah als un-ter solchen Nationen, die seit Jahrhunderten sich einer