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Kapitel XXVIII.
Nuevitas versuchten Ansiedelungen den schnellen Fort-gang und Erfolg, den man zu erwarten sich berechtigthielt, nicht gehabt haben, so ist diese hingegen bey an-dern Niederlassungen, zum Beyspiel denen in der Ge-richtsbarkeitvonGuanaja,injeder Hinsicht der Fall gewesen.(Expediente de Don Franc, de Arango , 1798 , Handschrift.)
Bereits oben ist bemerkt worden, welch eines grofsenZuwachses die Bevölkerung der Insel Cuba im Lauf derZeiten empfänglich ist. Als Eingeborner eines nördlichen,von der Natur kärglich ausgestatteten Landes will ichhier daran erinnern, flafs die Mark Brandenburg, eingrofsentheils sandiges Land, unter einer die Fortschrittelandwirtschaftlicher Industrie befördernden Verwaltungauf einer Grundfläche dreymal kleiner als die Insel Cuba eine fast doppelte Bevölkerung nährt. Die ungemein grofseUngleichheit in Verteilung der Bevölkerung, die gänz-liche Unbewohntheit eines grofsen Theils der Küsten unddie ungeheure Ausdehnung der leztern machen die mi-litärische Verteidigung der Gesammtinsel unmöglich. Mankann weder feindliche Landungen noch den Schleichhandelabwehren. Die Havannah ist unstreitig ein bedeutsamer fe-ster Ort, dessen Werke den wichtigsten europäischen Fe-stungen zur Seite stehen können; die Torreones \xn<k die Fe-stungswerke von Cogimar, Jaruco,Matanzas,Mariel , Bahia-Honda, Batabano, Xagua und Trinidad können mehr undweniger Widerstand leisten; allein zwey DrittheiJe derInsel ermangeln ungefähr aller Vertheidigungsmittel undkönnten auch selbst mit den gröbsten Anstrengungen durchCanonierschaluppen kaum verteidigt werden.
Auch die fast ganz auf die weifsen Einwohner be«schränkte intellectuelle Cultur findet sich sehr ungleichauf die Bevölkerung verteilt. Durch Wohlstand undfeine Sitte gleicht die vornehme Gesellschaft in der Ha-vannah der Gesellschaft in Cadix und den übrigen reich-