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Kapitel XXmi.
unter einander wetteifern, erscheinen nun die meistender spanischen Colonien, wenigstens die vom atlantischenOcean bespülten, in ungefähr gleicher Entfernung vonunserm Festlande. Eine kleine Zahl Jahre hat diese Ver-änderungen herbeygeführt, die sich mit einer stets zuneh-menden Schnelligkeit entwickeln. Es sind dieselben dasErgebnifs der Aufklärung und einer lange gewaltsamerdrückten Strebsamkeit; durch sie erscheinen jene Con-traste der Sitten und der Civilisation minder auffallend,die ich zu Anfang dieses Jahrhunderts in Caracas, in Bo-gota, in Quito, in Lima, in Mexico und in der Ilavan-nah wahrgenommen hatte. Der Einflufs von haskischer,catalanischer, galizischer und andalusischer Herkunft*)wird von Tag zu Tag unmerklicher, und vielleicht wärejezt schon, im Zeitpunct, wo ich diese Zeilen schrei-be, ziemender, die abweichenden Schattirungen desNationalcultus in den sechs vorgenannten Hauptstädtenihren Charakterzügen zufolge nachzuweisen, wie ich dasauch bereits anderswo zu thun versucht habe.**)
Die Insel Cuba hesizt jene grofsen und kostbaren An-stalten nicht, deren Stiftung in Mexico an sehr früheZeiten hinaufreicht; hingegen finden sich in der Havan-nah Institutionen, welche der Patriotismus der Einwoh-ner, durch heilsamen Wetteifer der verschiedenen Mittel-puncte americanischer Civilisirung, ausdehnen und ver-vollkommnen wird, wofern die politischen Verhältnisseund das Vertäuen in den Fortbestand innerer Ruhe sol-ches gestatten. Die (im Jahr 1793 gegründete) patrioti-sche Gesellschaft in derHavannah, die von ihr abhängen-den Vereine von Santo Espiritu, von Puerto Principe
*) Siehe oben, Th. 3, S. 365.
*•) Th. 2, S. 401.
Alt*, v. Uumioldtt Mit, fitittn VI'
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