Band 
Sechster Theil.
Seite
143
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Kapitel XXVIII.

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Nachweisungen zufolge, 200,000 Kisten (zu 650 Kilogr.)oder 150 Millionen Kilogramme betragen, Yon denen ‘/jnach Deutschland und Belgien bestimmt, über Hamburg ,Bremen, Triest, Livorno und Genua versandt wurde, undder übrige Theil für Portugal, Frankreich und Englandbestimmt war. Dieses leztere Land erhielt davon imJahre 1823 nur 71,438 cwt., oder 5,628,535 Kilogr. DerPreis dieses Zuckers steht meist in den KüstenländernBrasiliens zu hohem Preise. Seit 1816 hat die Produc-tion des brasilianischen Zuckers sich, der inneren Unru-hen wegen, vermindert; in sehr trockenen Jahren ist dieAusfuhr kaum auf 140,000 Kisten angestiegen. Personen,welche diesen Zweig des americanischen Handels genauerkennen, hallen dafür, es dürfte, sobald die Ruhe völlighergestellt seyn wird, die Zuckerausfuhr jährlich imDurchnitt 192,000 Kisten oder 125 Millionen Kilogrammebetragen; davon sind 150,000 Kisten weifsen und 42,000rohen Zuckers. Man glaubt Rio Janeiro möchte 40,000Kisten, Bahia 100,000, Pernambuco 52,000 liefern, ohnedabey vorzüglich fruchtbare Jahre zu berücksichtigen.

Das aequinoctiale America und Louisiana lie-fern gegenwärtig (es ist diefs ein mit sorgsamer Genauig-keit aus allen theilweisen Angaben erhaltenes Ergebnifs)für den Handel von Europa und den Vereinten Staaten460 Millionen Kilogramme Zucker, von denen

287 Millionen oder C2 /ioo au3 den Antillen (1,147,500 Sclaven).

125 — — '•‘Vioo aus Brasilien (2,000,090 Sclaven).

40 — — 9 Aoo aus den Guyancn (206,000 Sclaven).

Wir werden bald sehen, dafs Grofsbritannien für sichallein, mit einer Bevölkerung von 14,400,000 mehr denneinen Drittheil der 460 Millionen Kilogramme eonsumirt,welche das neue Festland in Ländern liefert, in welchendurch den Sclavenhandel 3,514,000 unglückliche Sclavenzusammengebracht wurden! Die Zuckerpflanzung ist ge-genwärtig auf verschiedenen Theilen des Erdballs der-