Band 
Sechster Theil.
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Buch X.

mafsen verbreitet, dafs physische oder politische Ursa-chen , wodurch die industriellen Anstrengungen auf einerder grofsen Antilleninseln gelähmt oder zerstört würden,unmöglich mehr die gleiche Wirkung auf den Preifs desZuckers oder auf den Handelsverkehr von Europa undden Vereinten Staaten überhaupt äufsern könnten, wiediefs der Fall war, wo die grofsen Culturen sich auf ei-nen engen Raum zusammengedrängt fanden. SpanischeSchriftsteller haben öfters die Insel Cuba hinsichtlich desReichthums ihrer Erzeugnisse mit den Rergwerken vonGuanaxuato in Mexico verglichen. Wirklich hat Gua-naxuato zu Anfang des neunzehnten Jahrhunderts denvierten Theil von allem mexieanischen Geld und einensechsten Theil von allem amerikanischen Gelde geliefert.Die Insel Cuba hat gegenwärtig auf erlaubtem Wege eineAusfuhr von ’/j alles Zuckers des Antillen-Archipels, von*/s alles nach Europa und nach den Vereinten Staaten ab-fliefsenden Zuckers des aequinoctialen America.

Man unterscheidet auf der Insel Cuba drey SortenZucker, nach dem Grade der Reinheit, die derselbe durchLäuterung oder durchs Raffiniren ( grados de pnrga) er-hält. In jedem Hut oder umgestürzten Kegel gibt derobere Theil den weifsen Zucker, der mittlere den gelbenZucker oder quebrado; der untere Theil, oder die Spitzedes Kegels, den cncurucho. Der sämmtliche Zucker vonCuba ist also raffinirt, und es wird daselbst nur in sehrgeringer Menge roher Zucker oder Moscanade (durchVerderbnifs azucctr masccthado) bereitet. Wie die For-men von ungleicher Gröfse sind, so sind auch die Hüte(panes ) von verschiedenem Gewicht. Gewöhnlich wiegensie nach der Raffinirung eine arroba. Die Sieder ( mae -stros de azucqr) verlangen, dafs jeder Zuckerhut % weifsenZucker, % qnebrado und ’/, cucurucho liefere. Der weifseZucker geht zu höherem Preise weg, wenn er allein ver-kauft