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Buch X
den Zuckerpreise, welche eine nothwendige Folge davonwaren, die Vervollkommnung der Maschinen und der Oefen,welche man grofsentheils den Flüchtlingen vom Cap fran-cais zu verdanken hatte, die innigeren Bande, welchezwischen den Eigenthümern der Zuckerpllanzungen undden Kaufleuten der Havannah geknüpft würden, die vondiesen auf landwirtschaftliche Unternehmungen (Zucker,und Caffeepflanzungen) verwandten Capitale: diefs warendie auf einander folgenden Ursachen des zunehmendenWohlstandes der Insel Cuba , unerachtet des Conflictesder Behörden, welche auf den Gang der Geschäfte hin-dernd einwirken.*)
Die gröfsten Veränderungen, welche in den Zucker-pflanzungen und den Zuckersiedereyen stattgefunden ha-ben, fallen in den Zeitraum von 1796 bis 1800- Anfangswurden von Maultieren getriebne Bäder (trapiches de mu-las) an die Stelle der durch Ochsen getriebnen (trapichesde hueyes) gebracht; hernach sind in Guinen die hydrau-lischen Räder (trapiches de agua) eingeführt worden, vondenen die ersten conquistadores bereits auf St. DomingoGebrauch gemacht hatten, und endlich ward (in Ceibabo)auf Kosten des Grafen de Jaruco y Mopox , der Gebrauchder Dampfmaschinen (bombas de vapor) versucht.' Vondiesen lezteren sind gegenwärtig in den verschiedenenZuckersiedereyen der Insel Cuba 25 vorhanden. Gleich-zeitig ward auch der Anbau des Zuckerrohrs auf Otaitiallgemeiner. Es wurden die Siedekessel zur ersten Rei-
*) Die Verwickelung der aatoridades y Jurisdictiones ist derma-len grofs, dafs in der Denkschrift über die gegenwärtige
Lage der Insel Cuba S. 40 nicht weniger als 25 Arten vonbürgerlichen und kirchlichen Juzgados aufgezählt werden.Die Zerstückelung der höchsten Gewalt mag auch erklären,was oben (Th. \I. S. 130, Note**) über die stets sich meh-rende Zahl der Advocaten gesagt ward.