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Buch X.
In dieser Uebersicht unterscheiden sich die Bezirke(Trinidad und Santa clara), welche noch die alte Vorliebefür das Hirtenleben und für die Errichtung von zur Zuchtdes Viehs bestimmten Hatos zeigen; die Bezirke derTabakcultur (Filipinas , Trinidad), endlich diejenigen,welche die meisten Zuckerpilanzungen haben (Jaruco,Guanajay, Matanzas und San Antonio Abad). Die partiel-len Vermehrungen sind sehr merkwürdig. Im Jahre 1798fanden sich im parlido von Jaruco und Rio Blanco delNorte, in den partidos der Guinen und von Matanzas nur73, 25 und 27 Zuckerpilanzungen; im Jahre 1817 zählteman deren 133 , 78 und 95-
Da die Vermehrung der Zehnten unter allen Zoneneines der sichersten Kennzeichen des Zuwachses von land-wirtschaftlichem Reichthume ist, so will man hier ihreVermehrung während 15 Jahren nachweisen. Die Zehn-ten (rentas decimales arrendadas ) wurden verpachtet, imBisthum der Havannah *), von 4 zu 4 Jahren, wie folgt:_ von
den durch lange Uebung anerkannten spanischen Wortenfranzösische Worte unterzuschieben. Die Hatos oder Ha-ciendas de cria und die Potreros sind die einen wie die an-dern Pachtgüter für Viehzucht; die erstem aber, derenUmfang zuweilen zwey bis drey Meilen im Durchmesser hat,und die auch nicht cingezäunt sind, enthalten ein fast wil-des Vieh; sie bedürfen keiner andern Aufsicht, aufser dervon drey oder vier Männern zu Pferd (peones), die das Landdurchstreifen, um die Kühe und Stuten wahrzunehmen,welche Junge geworfen haben, und um die jungen Tbierezu zeichnen. Die Potreros sind umzäunte Viehweiden, vondenen öfters auch ein kleiner Theil mit Mais, Bananen oderManioc bepflanzt ist. Die in den Hatos geworfenen Thierewerden da gemästet, und beynebcns gibt man sich auchmit eigener Zucht (de pee/ucnnas crias ) ab.
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