Band 
Sechster Theil.
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Kapitel XXVIII.

und der auf der Insel Cuba für eine einzige Reise zuweilen100 und 125 vom Hundert beträgt, hat viel beygetvagen,um den Zinsfufs zu steigern, da manche Speculanten, zu18 bis 20 Procenten, zum Behuf eben dieses schändlichenund schmählichen Handels Gelder borgten.

Auf frisch urbar gemachtem Lande gewährt das Zu-ckerrohr, sorgfältig gepflanzt, während 20 bis 23 JahrenErnten; nachher mufs es alle drey Jahre erneuert werden.In der Hacienda de Matamorös befand sich im Jahr 1804ein seit 45 Jahren exploitirtes Stück Land (cannaveral).Die für den Zuckerertrag fruchtbarsten Ländereyen findensich gegenwärtig in den Umgebungen von Mariel und vonGuanajay. Die unter dem Namen Canna de OltahUi be-kannte Spielart des Zuckerrohrs, die durch ein helleresGrün vonFerne kennbar ist, gewährt den Yortheil, gleich-zeitig auf dem nämlichen Landumfange, */ 4 Saft mehr undeine holzigere, dichtere und demnach an brennbaremStoffe reichhaltigere bagasse zu liefern. Die Raffinirer(maestros de azncar) , welche allen Stolz von Halbgelehr-ten besitzen, behaupten, es sey der vezou (guarapo) vonder Canna de Ottahiti leichter zu behandeln, und es gebe'derselbe krystallisirten Zucker*) bey geringerem Zusatzvon Kalk oder Potasche zum Yezou. Dieses Zuckerrohrder Südsee erhält nach 5 bis 6 Jahren Anbau ein dünneres*Stroh; die Knoten aber bleiben allzeit von einander ent-fernter als in der Canna creolia oder de la tierra. Dieanfänglich gehegte Besorgnifs, es möchte die erstere all-mäligindas gewohnte Zuckerrohr ausarten**), ist gfück-

*) Im Augenblick, wo der Kalk zugesezt wird, schwärzt sichder Schaum; das Unschlitt und andere Fettigkeiten lassenden Schaum ( cachasa ) zu Boden sinken und mindern, ihn.

**) Ueber diese Spielarten und die Geschichte ihrer Einfüh-rung, siehe oben Th. 5 , S. 75 und 154. Die von Missis-sipi kommenden Zuckerkisten bestehen aus Fichtenholz

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