Band 
Sechster Theil.
Seite
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Buch X.

Tabak in Blättern und Rippen angeben; man darf abernicht vergessen, dafs kein Zweig von Contrebande stärkerbetrieben wird als derjenige der Cigarren. Obgleich derTabak von der vuelta de abaxo der beliebteste ist, so fin-det jedoch auch eine sehr bedeutende Ausfuhr im östli-chen Theile der Insel statt. Ich zweifle ein wenig an derGesammtausfuhr von 200,000 Cigarren-Kistchen (zumWerthe von zwey Millionen Piaster), welche von mehrerenReisenden für die jüngsten Jahre angenommen werden.Wenn die Ernten dermafsen ergiebig wären, wie solltedann die Insel Cuba aus den Vereinten Staaten für dieCon-sumtion der niederen Yolksclasse Tabak einführen?

Nach den drey Erzeugnissen von hoher Wichtigkeit,dem Zucker, dem Caffee und dem Tabak, will ich wedervon der Baumwolle, noch vom Indigo, noch vom Weizender Insel Cuba sprechen. Diese Zweige der Colonialin-dustrie sind von einer nur geringen Bedeutung , und dieNähe der Vereinten Staaten sowohl als Guatimala’s machtdie Concurrenz beynahe unmöglich. Der Staat von Sal-vador, welcher gegenwärtig zur Confederation vom Cen-tro-America gehört, gibt gegenwärtig dem Handel alljähr-lich 12,000 tercios, oder 1,800,000 Pfund Indigo; eineAusfuhr, deren Werth über zwey Millionen Piaster be-trägt. Der Anbau des Weizens gelingt zum grofsen Er-staunen der Reisenden, welche Mexico besucht haben, inder Nähe der Quatro Villas auf geringen Erhöhungen überder Meeresfläche, obgleich derselbe im Allgemeinen nochwenig verbreitet ist. Das Mehl ist schön , aber die Colo-nialerzeugnisse haben mehr Reiz für den Landbauer, unddie Ackerfelder der Vereinten Staaten , dieser Klimm derneuen Welt, gewähren allzureiche Ernten, um möglich zumachen, dafs der Handel einheimischer Getreidefrüchtedurch das Prohibitivsystem der Douanen, auf irgend einerden Mündungen des Mississipi und des Delaw'are benach-