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Kapitel XXVIII.
barten Insel wirksam geschüzt -werden könnte. AehnlicheSchwierigkeiten stehen dem Anbaue des Flachses, desHanfes und der Weinrebe entgegen. Die Einwohner vonCuba wissen vielleicht selbst nicht, dafs auf ihrer Insel inden ersten Jahren nach der Eroberung durch die Spanieraus dem Safte wilder Trauben Wein geprefst ward. *)Diese in America einheimischen Arten der Weinrebe ha.ben den weit verbreiteten Irrthum begründet, demnach dieächte Vitis vinifera beyden Festlanden angehören sollte.Die parras monteses, welche den „etwas säuern Wein derInsel Cuba “ gaben , waren wahrscheinlich die Frucht derVitis tiliaefolia, welche Hr. Willdenow nach unsern Her-barien beschrieben hat. Nirgendwo sind bis dahin inder nördlichen Halbkugel für Weinerzeugnifs Reben ge-pflanzt worden**), südwärts von 27° 48 / , oder der Breite
*) „De muchas parras monteses con ubas se ha cogido vinoftunque algo agrio.“ ( Herera, Dec. . I, p. 233.) Gabriel vonCabrera fand auf Cuba eine Ueberlieferung, welche jenerder Völker semitischer Race gleicht, vom Noah, als er zumErstenmal die Wirkungen eines durch Gährung erzeugtenGetränkes verspürte. Er sezt hinzu, es knüpfe sich an dieseE T ebcrlieferung die Vorstellung von zwey Menschenracen,einer nackten und einer bekleideten. Sollte Cabrera, mit he-bräischen Mythen beschäftigt, die Worte des Landeseinge-bornen etwa irrig verstanden haben, oder (was wahrschein-licher ist) sollte er einen neuen Zug beygefügt haben zuden Analogien des Weibes mit der Schlange, des Kampfesder zwey Briider, der grofsen Wasserßuth, der Flöfse vonCoxcox , des Ausspäher vogels und so manch anderer Mythen,die uns unzweifelhaft darthun, dafs ein Zusammenhang alterUeberlieferungen zwischen den Völkern beyder Weltenvorhanden war ? Vergl. meine unes des Cordilleres et Mo-numens de VAmerique, PI. XIII. u. XXVI; Tom. I., p. 114,235, 237, 376) Tom. II., p. 14, 128, 175, 177, 199, 379(Octavausgabe).
**) Leopold von Buch , Phys. Beschri der canarischen Insel»,1825, p- 124.
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