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B u c h X.
Fort Atares in die Bucht der Havannah selbst zu führen,möchte man sich gern anfänglich des Bettes der Chorreraoder des Rio Armendaris von Calabazal bis Husillo, undhernach der Zanja Beal bedienen, nicht blofs, um die Schiffein Mitte der arrabales und der Stadt Havannah zu führen,•f sondern um zugleich den Brunnen, welche drey Monateim Jahre hein Wasser haben, solches zu verschaffen. Esward mir zu gut, in Begleitung der Herren Lemaur dieEbenen, durch welche diese Schifffahrtslinie geführtwerden soll, mehrmals zu durchwandern. Die Nutzbar-keit des Projectes liegt aul'ser Zweifel, wofern zur Zeitder grolsen Trockenheit sattsames Wasser auf den Theilungspnnkt gebracht werden kann.
In der Havannah wie überall, wo Handel und derdurch ihn begründete Reichthum in schnellem Wachsthumbegriffen sind, wird über den nachtheiligen Einflufs ge-klagt, den ihre Fortschritte auf die angestammten Sitten(vieilles moenrs) erweisen. Es ist hier der Ort nicht, umzwischen dem vormaligen Zustande der Insel Cuba , wo die-selbe vor der Einnahme der Hauptstadt durch die Eng-länder mit Viehweiden bedeckt war, und ihrem gegenwär-tigen Zustande, seit sie die Metropole der Antillen gewor-den ist, Vergleichungen anzustellen; auch ist hier derOrt nicht, um die Offenheit und Sittenreinheit einer imEntstehen begriffenen Gesellschaft gegen die Sitten einerin vorgerückter Civilisation entwickelten Gesellschaft ab.zuw’ägen. Der Geist des Handels, der die Hochschätzungdes Reichthums herbeyführt, leitet die Völker unstreitigzur Geringachtung dessen, was nicht um Geld zu habenist. Glücklicher Weise sind die menschlichen Verhält-nisse so beschaffen, dafs, was das Wunschbarste, Schönsteund Edelste im Menschen ist, einzig nur aus seinem Ge-müthe hervorgeht und aus der Vervollkommnung und Ent-wickelung seiner Geisteskräfte. ■*- Die Ueberschätzung