Band 
Sechster Theil.
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Kapitel XXVIll

steine bestehende Boden für gute Stral'sen kein tüchtigesMaterial gewährt. Es kostet gegenwärtig aus den Guinennach der Havannah, für eine Distanz von 12 Lieues,der Transport des Zuckers einen Piaster vom Centner.Neben dem Vortheile der erleichterten inneren Verbindun-gen würde der Canal auch für den Surgidero von Bata-bano wichtig werden, in welchen, ohne das Cap St. An-ton umschiffen zu müssen, kleine mit Pöckeilleisch (tasajo ) aus Venezuela beladene Fahrzeuge einlaufen würden.Während der schlimmen Jahreszeit und in Kriegszeiten,wenn die Corsaren zwischen dem Cap Catoche, den Tortugas und dem Mariel kreuzen, ist es sehr erwünscht, dieUeberfahrt von der Terra-Firma nach der Insel Cuba ab-kürzen , und statt in den Hafen von der Havannah, viel-mehr in einen Seehafen der Südküste einlaufen zu können.Man hatte im Jahre 1796 den Bau des Canals der Guinenauf eine Million oder 1,200,000 Piaster berechnet: gegen-wärtig würden, glaubt man, die Kosten über anderthalbMillionen austeigeu. Die Erzeugnisse, welche jährlichdurch den Canal gehen könnten, sind auf 75,000 KistenZifcker, 25,000 arrobas Caffee , 8,000 bocoyes Melasseund Rum angeschlagen worden. Dem ersten Entwürfevom Jahre 1796 zufolge wäre der Canal mit dem kleinenFlusse der Guines vereinbart worden, welcher vom In.genio de la Holanda nach (luibican drey Lieues südwärtsvom Bejucal und von Santa Rosa*) lierbeygeführt werdensollte. Gegenwärtig hat man nun diese Idee aufgegeben,weil die Gewässer des Rio de los Guines sich ostwärtsin den Savanen vom Hato de Guanamon verlieren, stattden Canal östlich vom Barrio del Cerro und südlich vom

*) Öflicielle Urkunden der Commision para el fomento de laIsla de Cuba 1799, und handschriftliche Noten des Hm.Bauduy ,