Band 
Sechster Theil.
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Buch X.

See ausstehenden Felsen. Sobald die Sonne aufgegan-gen ist, erscheinen diese todten Massen wie in der Luftschwebend, und am benachbarten Ufer gewährt der Sandden täuschenden Anblick eines leicht vom Winde beweg-ten Wasserbeckens. Ein Wolkenzug reicht hin, um dieschwebenden Baumstämme und Felsen wieder auf denBoden zu senken, die Wellenbewegung der Sandflächenslillzustellen und jene Täuschungen zu zerstören, dievon arabischen, persischen und indisclienDichtern „als dersüfse Zauber der Einsamkeit der Wüste“ besungen worden.

Aeufserst langsam geht die Fahrt ums Cap Mataham-bre vor sich. Da mein Chronometer von Ludwig Ber-thoud während des Aufenthalts in der Havannah einen sehrrichtigen Gang beybehalten hatte, so benuzte ich dendargebotenen Anlafs, um an diesem und den folgendenTagen die Positionen vom Cayo de Don Crisloval, CayoFlamenco , Cayo de Diego Perez und Cayo de Piedras zubestimmen *). Gleichfalls beschäftigte ich mich mit Er-forschung des Einflusses, welchen Veränderungen derGrundfläche der See auf die Temperatur der Meeres-fläche darthun **). Durch die vielen Eylande geschiizt

,: ) Per gl. meinen Recueil d’Obs. astr. Tom. II, p. 109. Hr.Bauza hat meine Beobachtungen mit denen des Hrn. de!Rio vereinbart, in dem Croquis des Jardines y Jardinil-los, das er mir mitzutheilen die Gefälligkeit hatte, undwodurch der Siidtheil meiner Charte der Insel Cuba be.riclitigt wird. (Siehe den zweyten Abdruck dieser Charte^denjenigen von 1826.)

**) Ich fand in Graden des Reaumur’schen Thermometers:

See. Luft. Tiefe. Orte.

19°, 7 22°, 3 10 Fufs. Acht Meilen nördlich von Purita

Gorda.

18, 8 23, 0 7 T /a— Zwischen den Cayen von Las Gor-

das und von Don Cristoval.

Um das Cayo Flamenco.

19, 7 22, 2 10