Band 
Sechster Theil.
Seite
3
JPEG-Download
 

3

H a p i t e l XXIX.

östlichen Caps von Caymanbrach 82° 7' 37” an, voraus-gesetzt die Länge des Hafens von'ßatabano von 84° 45’56”, und der Stadt Trinidad de Cuba von 82° 21/ 7”.Bei der Meridianbeobachtung schien mir die Breitenach der Logrechnung und den Windwinkeln 19° 41/50”. Don Ciriaco Cavallos, der diese Gegenden ein Jahrnach mir besucht hat, setzt sie zu 19" . 4'/; aber dieLänge, die er nach dem Zeitunterschiede• von Aguadiilaauf Portorico annimmt, ist 8* östlicher als die ineinige. *)Unter den Seefahrern ist die Meinung sehr verbreitet,dafs in der Nähe von Cayman die Abweichung derMagnetnadel sehr verschieden von der sey, die man amwestlichen Ende von Jqmaica und bei der Insel Pinosbemerkt. Die kalkartige Natur des Felsens und die indiesen Gegenden angestellten magnetischen Versuche **)sprechen indefs nicht für solche Voraussetzung. Wennman auf einem Meere schifft ; dessen Strömungen mitden Winden und den Jahrszeiten wechseln, und wenn

*) Die neuen Karten von de Mayne, Livlngston und Machellarsetzen das östliche Cap von Caymaubrack auf 82° 15',woraus ein Unterschied von 7' gegen Westen hervorgeht.

**) Der ausführliche Plan von Grofs-Cayman, von Purdy undMackellar, gibt die Abweichung der Magnetnadel in Bod-dentown zu 8° östlich an; im Canal von Yucatanist sie 8° l /a-aber in der Havana und in Kingston von ß° 0' bis6° 45'; amCapBeata, so wieinCumana, 4° 0 bis 4° 15'. In diesen Ge-genden gehen die Cixrben ihrer magnetischen Peränderungvon SO. nach NW . Den sehr genauen Beobachtungendes Capitäns Sabine zufolge war die Neigung der Magnet-nadel auf Jamaica (Port Henderson) 46° 58'; in Grofs-Cayman 48° 48'; in der Havana 51° 55'; während an die-sen drei Orten die magnetische Intensität sich durch dieZahlen t, 62; 1, 63 und 1, 72 darstellte. (Pendalmn Exper.1825. p. 474 und 490.) Der Gang dieser Phänomene istsehr regelmäfsig.

1 *