Band 
Sechster Theil.
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Buch XL

man nur unvollkommen die Lage kennt, welche der Ab-fahrtspunkt und die Inseln, die man vermeiden will, ge-gen einander haben, so ist es wohl natürlich, dafs maneben diese F.ilande oft gerade da erscheinen sieht, woman sie am wenigsten erwartete. Man beschuldigt dannden Compafs, während man nur über die Ungewifsheitender Schiffsrechnung, oder über die Unvollkommenheitder astronomischen Geographie klagen sollte.

So lange wir den Felsen von Caymanbruck im Ge-sichte hatten, schwammen Seeschildkröten von aufser-ordentlichem Umfange um unser Fahrzeug. Die Mengedieser Thiere hatte Christoph Columbus bewogen, derganzen Gruppe der Caymans den Namen des Felsen derSchildkröten (Penascales de las Tortugas) zu geben.Mehrere Matrosen wollten, um einige derselben zu fan-gen, ins Wasser springen: aber eine so grofse AnzahlHaifische begleitete sie, dafs der Versuch zu gefahrvollgewesen wäre. Die Haifische bissen in starke eiserneHaken, die man ihnen vorhielt, und die gut zugespitztund (in F.rmanglung der Anxuelos encadenados ) an demTauwerke befestigt waren; auf diese Weise gelang es,sie bis zum halben Leibe hervorzuziehen, und wir sahenmit Verwunderung, dafs obgleich ihr Rachen von Bluttroff, sie Stunden lang von neuem nach dieser Art An-gelhaken griffen. *) Am Bord der spanischen Schiffe

*) l'ldimus quoque Sqaalos, quoltescunque hamo icti dimidiaparte corporis c Jluctibus extrahebantur, cita alvo stercusemittere haud absimile excrementis caninis. Commovebatintestiha (ut arbitrarnur) subitus pavor. Obgleich die Ge ;stalt und die Zahl der Zahne mit dem Alter ändert, undsich die Zähne nur allmählich hei den Haifischen entwi-ckeln, ziehe ich doch die Behauptung des Don Antonio Ulloa(Memorias secretas de America dirigidas al Marques de iaEnsenada T. I. p. 5) in Zweifel: „dafs die jungen Haifische