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Buch X/.
dekreise des Krebses, in dem weitbegränzten Raumedes atlantischen Meeres, wie in dem Meere der Antillen ,wirken die Veränderungen in der Abweichung der Sonnenur auf die Wärme des Wassers, indem sie das atmo-sphärische Gleichgewicht zwischen der nördlichen undder südlichen Hemisphäre stören, und die Gränzen derPassatwinde wie die Strömungen verändern. Zwei Durch-gänge der Sonne durch den Zenith, in mehr oder we-niger nahen Zeiträumen, machen die klimatische Dop-peltheilung des Jahres illusorisch.
Vergleicht man das Becken des Antillenmeeres unddas des atlantischen Oceans innerhalb correspondiren-der Gränzen von 10° bis 20°, so findet man dieses offeneMeer weniger warm als jenes innere. Besonders auffal-lend ist die niedere Temperatur des Wassers (21° 3 bis23°, 8) in den Parallelkreisen des Caps Vert und des CapsMarie, zwischen 15° und 19° Breite. Unter dem Aequator,und einige Grade nördlich, zeigt der grofse Canal, welcherAfrika von Brasilien trennt, auch sehr merkwürdige Ab-wechslungen der Wärme. Der Golf von Guinea , so wie der
von
westlicherer Länge; die Beobachtungen des Hrn. v. Frey-cinet, im October 1817 und 1820, unter 25° 4' und 26°8' Breite mit einander, und mit der Beobachtung des Hrn.Duperrey, 1822, unter 24° 26'Breite; meine BeobachtungBreite 2ܰ 8' und die des Generals Baudrand, 36° Länge mehrwestlich; die Beobachtungen des Hrn. v. Freycinet, 1820,und des Hrn. Boussingault, 1822, beide im Herbst, fast indenselben Gegenden unter 20° 42' und 20° 33' Breite, und35° 19' und 36° 26' Länge gemacht. Die Wärme des Was-sers nimmt gewöhnlich gegen Westen zu: in den hohemBreiten, weil man sich dem GulJ-stream nähert, der sichhier erweitert, und in den niedern Breiten, westlich 25°Länge, weil die Strömung zwischen Gambino und Guyana nach NW. treibt, und die Wasser von der Zone des 4° zu 6°den nördlicheren Gegenden zuführt.