Kapitel XXIX,
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von Panama , gehört zu den heifsesten pelagischen Re-gionen (von 28“ zu 28°, 8), die man in der Aequinoetial-region kennt. Wales , Sabine und Duperrey haben west-lich vom Pariser Meridian, und zwar bis zum 15° undselbst 25° westlicher Länge, im Julius und September,die Oberfläche des Wassers zu 22°, 2, 28" 3 und 24°, 5gefunden. Dieses sind sehr ungewöhnliche Erkältungenfür eine dem Aequator nahe und über 200 Lienes vomContinent entfernte Region des Ocenns. *) Man schreibtsie mit Recht den Strömungen zu, die aus der südlichengemäfsigten Zone Vordringen. Der Capitän Sabine hatneuerlich bewiesen, dafs das Thermometer dem Seefahrerdie Gränze zwischen den warmen Gewässern der Strö-mung von Guinea , die nach Siidost treibt, und den halternder atlantischen Strömung, deren Richtung gerade entge-gengesetzt ist, angeben kann. Man mufs indefs nicht glau-ben, dafs die niedrige Temperatur von 22° % bis 24° J4allen Jahi’cszeiten und dem ganzen Canal eigen ist. ImMäi-z und April haben Perrins und Dirckinck, nahe bei denMeridianen von 22° und 20°, das Wasser des atlantischenMeeres schon zu 27°, 7 und 28°, 2 gefunden. Unter densel-ben Längen, aber 5° nördlicher, hatRodman das Maximumzu 28“, 8 beobachtet. Ich glaube, dafs noch Niemand in demRecken, welches der Gegenstand unserer jetzigen Unter-suchung ist, das Thermometer höher gefunden hat. Dieäufsersten Temperaturen von 30° und seihst von 30“, fi
*) Auf der ganzen von Hrn. v. Freyeinet auf der Urania ge-machten lteise um die Welt ist die Temperatur des Aor/iiatovialoceans nie unter 20°, 7 gefunden, und selbst dieseletztere Temperatur nur gegen das Ende der tropischenZone, ungefähr östlich von ltio-Janeiro, unter einer Breitevon 22° 15'südlich, und einer Ränge von 2(5° 45', also überhundert Seemeilen von der Insel Martin Yaz bemerkt wor-den. (Vergl. Sabine , Pcnd. S. 441.)'
Mex. v. Hnmbohlt’s hist. Reisen. / 7 . ytc h'/iljie.
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