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diese Bevölkerung zu 3000. Diese Eingeboruen, unterder allgemeinen Benennung Cayinanes begriffen, leben inFrieden mit den Bewohnern vdh St. Bernardo del Yiento(pueblo de Espanoles), welches auf dem westlichen Uferdes Rio-Sinü, tiefer als San Nicolas de Zispata, und nahean der Mündung des Flusses gelegen ist. Sie haben nichtdie Wildheit der Indianer von Darien und Cunas , die aufdem linken Ufer des Atrato wohnen und oft die für denHandel der Stadt (^hiibdö in Choco bestimmten Piroguenangreifen, ja selbst in den Monaten Julius und Novem-ber Streifzüge in das Gebiet von Uraba machen, uni dieFrüchte der Cacao-Bäume einzusammeln, welche nochUeberbleibsel der ehemaligen Anpflanzungen französischerColonisten sind. Der Cacao von Uraba ist vorlrefüich,und die Indianer von Darien verhandeln ihn mit andernErzeugnissen zuweilen an die Bewohner des Rio-Sinü, in-dem sic in das Thal dieses Flusses durch eines der indenselben Ilicfsenden Gewässer, den Jaraguai, gelangen.
Es kann keinem Zweifel unterliegen, dafs im An-fänge des löten Jahrhunderts der Golf von Darien alseine kleine Bucht im Lande der Cariben angesehen wurde,Das Wort Caribmm hat sich noch in dem Namen des öst-lichen Caps dieser Bucht erhalten. Wir wissen nichtsüber die Sprachen der Indianer von Darien, Cunas undCaymanes; auch nicht ob caribische oder aruakischeWörter sich in ihrer Mundart wieder finden; aber unge-achtet Anghiera’s Zeugnifs *) über die Stammverwamlt-scliaft der Cariben von den Kleinen Antillen und der In-dianer von Uraba, nennt sie Pedro de Cieca, der so langeunter diesen letztem lebte, niemals weder Cariben nochCanibalcn. Er beschreibt die Männer dieses Stammes alsnackt, mit langen Haaren, die benachbarten Länder durch-
*) Sicho oben Theil V. S. 22 und 36 Anm. ***).