Band 
Sechster Theil.
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K a p i l e l XXIX.

darzustellen, jener Kräfte einer gewaltigen und beweg-ten Natur, die wechselsweise erzeugt und zerstört, jenerewigen Einwirkung, welche die Gestaltung der Erde,der Lauf der Flüsse die sie durchschneiden, die Pflan-zenschicht die sie bedeckt, auf den gesellschaftlichenZustand, die Institutionen und die Schicksale der Völ-ker ausüben.

Während der sechs Tage, die wir in Carthagena ver-weilten, waren unsere interessantesten Streifereien nachder Boca Grande und dem Hügel Popa , der die Stadtbeherrscht und eine sehr weite Aussicht darbietet, ge-richtet. Der Hafen, oder vielmehr die Bahia , wenn mandie ganze Länge von der Stadt an (bei der VorstadtJehemani oder Xexemani ) bis zu der Cienega de Cocorechnet, ist 9/j Meilen lang. Diese Cienega ist eine derBuchten der Insel Barü, südwestlich vom Eslero de Pa-sacabailos, durch welchen man zum Eingänge in denDicjue de Mahales gelangt. Die beiden Enden der klei-nen Insel Pierra Bomba bilden, nordwärts mit einerErdzunge des Continents, südwärts mit dem Cap derInsel Barü, die beiden einzigen Einfahrten in die Baivon Carthagena , von denen die erste Boca Grande,die zweite Boca Chica heifst. Diese ungewöhnlicheBildung des Locals hat seit einem Jahrhunderte An-lafs zu ganz entgegengesetzten Theorien über die Ver-theidigung eines Platzes gegeben, der nach der Havanaund Portocabello der wichtigste der Terra Firma undder Antillen ist. Die Ingenieurs sind in Widerspruchhinsichtlich der Wahl derjenigen Oeffnung gewesen,

verdanke vorzüglich der Freundschaft des Hrn. Boussin-gault handschriftliche Noten, die in den Annales de Chimieet de Phjsique herausgegeben worden sind, und welchedie Vielseitigkeit und Tiefe seiner Kenntnisse beweisen.

Mex. Humboldt’s hist. Heise# VI. 2 te Hälfte. (J