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die geschlossen seyn sollte; und man hat nicht, wie inmehreren Werken erzählt wird, nach der Landung desAdmirals Yernon, 1741, zum erstenmal den Gedankengefafst, die Boca Grande zu verschütten. Die Englän-der nahmen mit Gewalt die kleine Einfahrt, als sie sichder Bai bemeisterten; da sie sich aber der Stadt Car-tliagena, die tapfern Widerstand leistete, nicht bemäch-tigen konnten, so zerstörten sie das Castillo Grande,auch Santa Cruz genannt, und die zwei Schanzen SanLuis und San Jose, welche die Boca Chica vertheidigten.Diese Ereignisse machten einen tiefen Eindruck in Ge-genden , deren Bewohner an einen ununterbrochenenFrieden gewöhnt waren. Die Sorglosigkeit, mit welcher1735 der Dienst in der Festung Carthagena versehenwurde , * **) ) war so grofs, dafs „die Schildwachen ohneabgelöst zu werden-, während zwei oder drei Monatenihre Schilderhäuser bewohnten, darin wie in einem Land-hause schliefen, und am Tage zum Arbeiten nach derStadt gingen.“ -
Die unnütze Besorgnifs, welche die Nähe der Stadtbei der Boca Grande einigen Ingenieuren einflöfste, warder Grund, wefshalb nach der englischen Expedition derHof von Madrid beschlofs, diese Einfahrt bis auf eineEntfernung von 2640 Varas zu schliefsen. *) Man fand2% bis 3 Faden Wasser, und errichtete auf Pfählen eineMauer, oder vielmehr einen Steindamm, 15 bis 20 Fufs
*) La entrada antigua era por un angosto canal qua UamanBoca Chica, sagt Don Jorge Juan in seinen an (len Mar-quis de la Ensenada gerichteten geheimen Notizen; de re-sultas de esta invasion se acordo dejar ciega y impassablela Boca Chica y volver a abrir la antigua fortificandota.(Not. secr., T. I. p. 4 .)
**) Ueber 1100 Klafter, von denen nur 270 Klafter mitMauern sind.