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Buch XI,
an die Küste von Paria, gesehen habe. Ich kannte da-mals nur durch Erzählungen von Dolomieu und durcheinige sehr unvollkommene Beschreibungen die Scblamm-vulcane von Sicilien, deren schon Strabo erwähnt; * *)und das Phänomen der Salsen 4 die zu gewissen ZeitenFlammen auswerfen, und hei ihrem ersten AusbrucheSteinblöcke herausschleudern, war mir, so wie dem gröfs-ten Theile der Geogncsten jener Zeit, unbekannt. Seit etwafünfzehn Jahren haben sich unsere Ansichten glücklicherWeise erweitert. Man weifs, dafs die tliätigen Vulcane,welche Lava, Schlacken, saure Dünste und luftartige Flui-den ausspeien; dafs die heifsen Quellen, welches auchihre Temperatur sey; dafs die Salsen (kleine Luft-,Schlamm- und Naphtlia-Vulcane) und die Erdbeben engunter einander verbundene Naturerscheinungen, Wirkun-gen einer nämlichen Ursache sind, deren Centralpunkt sichin einer grofsen Tiefe des Innern der Erdkugel befindet.
Die Salsen oder Schlamnmdcane auf der HalbinselTaman und an den Ufern des caspischcn Meeres haben- von Zeit zu Zeit grofse Feuerausbrüche gehabt, derenFlainmenwürfe in bedeutender Entfernung wahrgenom-men worden, und denen heftige Erderschütterungen vor-ausgegangen sind, indefs zeigt im gewöhnlichen Zustandeder Schlammvulcan von Taman , wie ihn Pallas und Par-rot beschrieben haben, gleich den Volcancltos von Tur-baco, nur Pfühle, aus deren Mitte sich nicht Wasserstoff,sondern Stickstoff entwickelt. **) Dagegen bat in der
Formation thonigen Gypscs; bei Cttmana ist dieser Gyps-thon kolilig und erdharzig.
*) Salse von Macaluba, bei Girgent.
**) Parrot’s Reise, Thcil I. S. 71. IVouv. Arm. de Chimie, T. I.S. 58- Ueber die neuerlich im Lande der Birmanen ent-deckten Salsen siehe Leonhard, IWin. Taschenhuch, Novem-ber 1826, S. 470.