Band 
Sechster Theil.
Seite
111
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Kapitel XXIX.

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Salse von Terrapilata, in Sicilien,- welche Aehnlichkeitmit der von Macaluba hat, der Pater La Via das Gas einesder Uleinen Kegel anzünden können, und die lasurblaueFarbe hat sich 5 Fuls hoch erhoben. *) Das aus andernSalsen ansströmende gasartige Fluidum ist nicht mit Ge-nauigkeit analysirt worden , und man kennt bis jetzt nichtdie Verhältnisse von Wasserstoffgas, Stickgas **) undKohlensäure, welche diese luftförmigen Mischungen habenmögen. Die in Turbaco und Taman gemachten chemi-schen Untersuchungen beweisen schon, dafs die Behaup-tung nicht wahr ist, als ob die Schlammvulcane zu allenZeiten nur Wasserstoff entwickelten. Sie haben ihre Sta-dien wie die eigentlichen Vulcane (der Vesuv, Aetna , Ton-guragua, Cotopaxi), die ganz verschiedene Dünste undluftartige Fluiden in die Atmosphäre ausströmen, wenn siein Bewegung sind oder in einem Zustande langer Buhe,wo sie den Solfataren gleichen. Die Vulcane an beidenUfern des caspisclienMeferes, die Hydrogen, Naphtha, As-phalt, tlionigen Schlamm und Seesalz hervorbringen, bie-ten auf einem kleinen Erdstriche eine grofse Mannichfal-tigkeit von eng unter einander verbundenen Naturerschei-nungen dar, über welche die ,, Umschifjnng des caspisehenMeeres “ von Hrn. Eicliwald (ehemaligem Professor ander Universität zu Kasan ) in diesem Augenblicke heraus-gegeben, sehr grofses Licht verbreiten wird. Man hatzu lange die Salsen von Baku und der ganzen HalbinselAbeheron mit den Feuern von Pietra Mala in Italien ver-

*) Ciiornale Arcädico, Vol. LXXX. , August 1835, S. 174.

**) Wie lange hat man nicht das mit geschwefeltem Wasser-stoffgas vermischte Stickgas der heifsen Quellen verkannt?Boussingau.lt in den Ann. de Chimie, Th. XVIII. S. 115,über die heifsen Quellen von. Mariara und Anglada , überdie des mittäglichen Frankreichs . Longchamp, sur les eauxd’Enghien S- 68.