Schilderung von einzelnen besonders wichtigen Oertlichkeiten etc.
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den sie bilden, ist bedeutend niederer als der Absturz der Basaltwand.Ueber der obersten Schicht 7, erhebt sich daher ein zwar steiler aber nichtjäher Abhang und dieser lehnt, mit Erde und Bruchstücken bedeckt undvon Pflanzen überwachsen, an der annähernd senkrechten Uferklippe derRibeira do Meio, die an dieser Stelle etwas zurücktritt, so dass eine ein-springende Ecke entsteht. Hier nun kann man von dem theilweise bewohn-ten Bergrücken der Ilha an die Fundstelle der fossilen Pflanzen gelangen.Ein anderer Weg führt eben dahin in den engen, - schwer zugänglichen Bach-betten der Ribeira Grande und der Ribeira do Meio; beide Wege sind, jederin seiner Art, gleich mühsam aber ohne besondere Anstrengung zurückzu-legen. Sind die Gebirgsbäche, die man oftmals überschreiten muss, vomRegen angeschwollen, so dürfte der Weg über die lllia den Vorzug verdienen.
Die einspringende Ecke an der Eajaä do Taboado ist nicht schwer zuerklären. Es ist dies eine Ausbuchtung, die der Gebirgsbach früher, bevorer so tief als gegenwärtig einschnitt, an der rechten Uferseite hervorrief, wospäter, nachdem sich die zerstörende Kraft des Wasserlaufes gegen die linkeUferwand gewandt hatte, durch von oben lierabgefallene Bruchstücke unddurch erdige Zersetzungsprodukte ein steiler Abhang gebildet ward. Wahr-scheinlich floss also der Gebirgsbach früher einmal über die Tuff- und Lig-nitschichten, die jetzt an seiner rechten Seite aufgeschlossen sind, hinweg.Selbst abgesehen von der durch die einspringende Ecke hervorgerufenen Er-weiterung der Schlucht ist das Geschiebebette an dieser Stelle etwas breiterals gleich daneben thalauf- wie thalabwärts. Solche wenn auch nicht be-deutende so doch immerhin auffallende örtliche Erweiterungen der von jähenUferwänden eingeschlossenen, engen Thalschluchten kommen überall vor undlassen sich nur durch die allmähliche Einwirkung des fliessenden Wasserserklären. Dafür aber, dass gerade diese Bachbetten vom Wasser ausge-waschen oder doch sehr beträchtlich vertieft worden sind, liefern diejenigenElussgeschiebe einen Beweis, die, wie bereits früher erwähnt, nicht weit vondieser Stelle unfern der Mündung der Ribeira de S. Jorge in einer Höhevon 132 Fuss oberhalb des gegenwärtigen Geschiebebettes gefunden sind.
Die Stelle, welche die Lignit und Pflanzenreste führenden Schichten ein-nehmen, liegt 1014 Fuss oberhalb des Meeres und etwa eben so tief unter derGebirgsoberfläche, also unter vulkanischen Massen von etwa 1000 Fuss Ge-sammtmächtigkeit. Auf beiden Seiten der Schlucht stehen steinige, zum Theilsäulenförmig abgesonderte Laven sowie Agglomerat und Luftschichten ininehr oder weniger unregelmässiger Wechsellagerung an. Die steinigen Lavenmit meist dunkler Grundmasse sind vorherrschend basaltischer Natur unddadurch ausgezeichnet, dass die Hohlräume fast durchweg mit zahlreichenaber kleinen Ghabazit-Kristallen angefüllt sind, während in ähnlicher Weise