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VINCENTHUTTE.

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uns der erstere als Küche diente. Unser Gepäck war durch ein Maulthier bis zurMittleren Baraque (2948 M. 9075') geschafft worden; von hier aus musste es getragenwerden, da der Weg über ziemlich stark geneigte Schnee- und Firnfelder führt. 1

Wir erfüllen eine angenehme Pflicht, indem wir unseren verbindlichsten Dankfür die gütige Theilnahme aussprechen, mit welcher uns mehrere Bewohner desschönen Gressoneythales, vorzüglich die Herren Baron Beck , Lisco, Vincent, Welfund Zumstein bei unseren Untersuchungen unterstützten. Herr Vincent überliessuns nicht nur die Hütte zur freien Benützung, sondern stellte auch die Werkzeugeund alles Holz, welches sich noch in den Stollen und auf der Mittleren Baraquebefand, zu unserer Verfügung. Herr Zumstein, welcher zuerst mit unermüdlicherAusdauer und grosser Sorgfalt die topographischen und hypsometrischen Verhältnissedes Monte-Rosa näher kennen lehrte, erfreute uns fortwährend durch seine Rath-schläge und durch die Mittheilung seiner reichen Erfahrungen.

Während der ganzen Dauer unseres Aufenthaltes auf der Vincenthütte warenwir von Peter Beck aus St. Jean de Gressoney begleitet, welcher uns durch seineGewandtheit und seine Thätigkeit vollkommen zufrieden stellte. Einen Theil derNahrungsmittel hatten wir sogleich selbst mit uns genommen; Herr Lisco, der Be-sitzer des Gasthauses zu Gressoney , fuhr fort, mit der liebenswürdigsten Aufmerk-samkeit für alle unsere Bedürfnisse zu sorgen.

1) Die „Vincenthütte“ wird in Gressoney auch „Oberste Erzhütte“ oder „Oberste Barraque“ genannt.