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ZUSAMMENSTELLUNG DER BEORACHTUNGEN.

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IV. Quellen in den vulkanischen Gebirgen der Auvergne.

Die Höhen sind aus Raaiond, nivellement barometrique des Monts-Dores etdes Montes Domes. (Mem de l’Acad. des Sciences pour 1815.) Bei Nr. 4, 5 u. (>wurde die Höhe der Quellen durch Interpolation, mit Benützung der ganz naheliegenden Stationen Rajiond’s, bestimmt.

Nr.!

Bezeichnung der Quellen.

3.

4.

6 .

1. Quellen in der Grotte von Royat .

Am Fusse eines 62 Fuss mächtigen Lavastromes entsprin-gen hier mehrere sehr wasserreiche Quellen.

Fontanas, mehrere Quellen in der Nähe des Dorfes.

Unter einem breiten und mächtigen Lavastrom entspringend.

La Font de l’Arbre, oberhalb Fontanas; einigeQuellen bei den höchsten Häusern.

Quelle etwas vor Murat - la - Quayre.

Neben der Strasse, welche zu den Bädern von Mont-Dore führt.

ßains du Mont-Dore .

Sehr starke, gefasste Quellen etwas oberhalb des Dorfes,welche das Trinkwasser für dasselbe liefern.

Quelle am Fuss des Capucin. 1

Neben dem Wege von den Bädern zum Vallee de la Cour.Eine nicht sehr starke aber constant fliessende Quelle.

Quelle der Dogne und Quelle der Dore, auf einemPlateau am nördlichen Fusse der Pyramide des Puyde Sancy. (1895 M. 5834 P. F.)

Die Dogne entspringt, wie auch Ramond annimmt, so ziem-lich in gleicher Höhe mit der Dore; durch die Vereinigungbeider wird die Dordogne gebildet. Die Temperatur mehrererQuellen stimmte genau überein.

1

j Höhe.

1851.

Temper

Par. Fuss.

Cels.

1533

28. Oct.

10,6

2426

2. Nov.

8,2

2478

2. Nov.

8,1

3140

30. Oct.

7,9

3255

1. Nov.

6,5

3300

1. Nov.

6,9

5215

31. Oct.

2,9

Wenn man die Beobachtungen in den vorhergehenden Tabellen unter sich ver-gleicht, so bemerkt man vielfache und nicht selten sehr bedeutende Unregelmässig-keiten.

Unter den Einflüssen, von denen die Temperatur der Quellen wesentlich ab-hängt, kann man wohl zwei Gruppen unterscheiden. Die eine Gruppe bilden jene

1) Die um einige Zehntel wärmeren Temperaturen der Quellen 1, 2 u. 0, welche Herr Lecoq indem interessanten Itineraire de Clermont au Puy de Dome 2de ed. 1836. p. 83 anführt, können wohltheilweise daher rühren, dass der Nullpunkt seiner Thermometer nicht corrigirt war. Vergl. Cap. IX.

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