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TEMPERATUR DER QUELLEN.

Verglichene Punkte. Erhebung für 1° C. Abnahme.

Contamines3711' 7,4°

und

das Mittel aus991' 12,3°

Turin u.s. w.

555

39

Contamines

und

Salius.

069

n

Bionnassay4077' 7,1°

und

das Mittel aus

Turin u.s.w.

593

39

Bionnassay

und

Salins.

710

39

Chapiu

4850' 5,1°

und

Motet.

5808' 4,0°

871

r >

Chaudane

5268' 5,3°

und

Bionnassay.4077' 7,1°

062

39

Chaudane

und

Chapiutlial.3210' 8,3°

080

T .1

Combalseo

5950' 3,4°

und

Chapiu.

4S50’ 5,1°

047

33

Ich möchte hier wiederholt darauf aufmerksam machen, wie wir bereits frühergetlian 1 , dass die Bedeutung ähnlicher Mittelwerthe weit weniger darin liegt, dasssie eine Hülfe für approximative Schätzungen gewähren; sie dienen vielmehrhauptsächlich dazu, eine allgemeine und übersichtliche Vergleichung ver-wandter Erscheinungen in verschiedenen Länderstrichen und unter verschiedenenäusseren Bedingungen zu erleichtern.

In speciellen Fällen und für kleinere Partieen des Gebirges können sehr bedeu-tende Abweichungen von den hier gegebenen Mitteln stattfinden, da die letzterennur die Verhältnisse der Quellentemperatur in den allgemeinsten und häufigsten Fäl-len für ausgedehntere Theile der Alpen veranschaulichen.

Es wird zwar noch weiterer Beobachtungen bedürfen, um die mittlere Höheder Isogeothermen, welche ich in Tabelle I darzustellen versuchte, mit der wiin-schenswertlien Genauigkeit festzustellen; dennoch dürfte es erlaubt sein schon jetzteinige allgemeine Resultate etwas näher zu betrachten.

Die Erhebung, welche der Verminderung der Quellentemperaturum 1° C. entspricht, scheint im Mittel, vom Fasse der Alpen bis zurIsogeothermenfläche von +1°, ungefähr 700 bis 730 Par. Fuss, in run-der Zahl 120 Toisen zu betragen. In den Centralalpen von Wallis und Sa-voien erhält man, wenn man das Mittel aus den Abnahmen zwischen den einzelnenIsothermen nimmt, 712’, in der nördlichen Nebenzone der Alpen 725 .

Die in der zweiten Tabelle enthaltenen Zahlen würden im Mittel etwas wenigerergeben (090'), weil die Mehrzahl der Quellen, welche hier zur Vergleichung be-nützt werden konnten, zwischen Höhen von 2000' und 0000 bis 0500' liegen.

Das Resultat, welches ich für die Abnahme der Quellontemperatur fand, ist

1) Untersuchungen n. s. w. 8. 340.