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GirFEL PER CENTRAL-ALPEN .

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kerung an Bärenthierchen, Räderthicren und Aelchen wunderbar gross war. BeimUntersuchen eines kleinen Tlieils kamen mehrere Hunderte davon zum Vorscheinund über Nacht waren sie im Wasser eines Uhrglases völlig wieder in normalerLebensthätigkeit, obwohl sie vom August 1851 an bis Ende Mai 1853 fast 2 Jahretrocken gelegen haben. Die Callidinae zogen den Körper abwechselnd zusammen,bewegten sich wie Blutegel, kauten deutlich mit den, bei vielen Szahnigen, Kiefern,über sie hinweg krochen die Bärenthierchen mit ihren plump bewegten Krallenfüssenund schoben ganze Packete der Zwischenmasse bald hierhin bald dorthin. Etwader vorhandenen Thierchen (20 von 100) waren wieder normal lebensthätig, etwa80 von 100 waren mehr oder weniger vom eingesogenen Wasser wieder ausgedehnteLeichname, die sich durch blasse oder graue Farbe auszeichneten und oft an denEnden schon aufgelöst waren. Verglich ich die belebten und die todten Formen,so waren die letzteren meist klein und mager, die belebten gross, dick und frisch,auch waren die lebenden meist röthlich oder röthlich gelb. Diese Farbe passte sehrzur Farbe der Unterseite mancher Gyropboren und anderer vom gleichen Standortemitgebrachter Flechten. Der Hauptsitz der Farbe bei den Räderthieren war in denBlinddärmchen, welche um den Darm der Callidinen liegen und nicht im Dotter derEier. Es scheint, dass die Nahrung den Thierchen die röthliche, zuweilen fastscharlachrothe Farbe giebt und in einigen liessen sich röthlich-gelbe Substanztheil-chen als Nahrungstheilchen isolirt sehen. Gelbe Flechten mögen bei der Zersetzungorangefarben und endlich roth werden, wie es bei alternder Parmelia parietina überallerkennbar ist. Peltigera crocea ist sehr verbreitet. Auch bei den Bärenthierchenwar diese Farbe sehr allgemein. Ich war beim Anschauen dieser Verhältnisse garnicht im Zweifel, dass nur Eier und kräftige Individuen sich erhalten hatten, dassaber alle unkräftigen abgestorben. Ferner war bei allen diesen Formen Eibildung,nicht Lebendig-Gebären, sichtbar. Auch die Räderorgane in ihrer Entwicklung sindöfter sichtbar geworden. Die Respirationsröhre war überall hervorstehend. An Auf-erstehen von einem langen Schlafzustande habe ich bei diesen Formen nicht denkenkönnen, weil jenes ein Aufzehren der eingenommenen Nahrung und Abmagern be-dingt. Die zu normaler Thätigkeit wieder entwickelten Thiere waren aber die dickenund feisten. Diese waren offenbar nur ihrer kräftigen Constitution nach fähig ge-wesen, sich in den abnormen Verhältnissen zu erhalten, wie Käferlarven in tröcke-nem Holze sich feucht und feist erhalten. Diese Erfahrung ist nur eine Wieder-holung meiner früheren Erfahrungen und ändert, der Fülle der Anschauungen un-geachtet, nichts davon ab. Da mehrere der Formen ausgezeichnete überalpinischeneue Arten sind, so werden sie später näher characterisirt werden.

Es folgen nun G Proben vom Gipfel der Nase, eines Felsenkammes zwischenden Zuflüssen des Lysgletschers, auf der Südseite des Monte-Rosa , aus 1117GFuss.

22. Gipfel der Nase. A. Eine mit scharlachrothen Flechten-Fragmentengemischte braune Erde in einer Glasröhre. In 10 Analysen der feinsten Theilchen