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KlIKKNISKRG: MIKROSKOPISCHE ORGANISMEN IN DEN ALPEN.

zeigten sich 31 Formen, 14 Polygastern, 13 Phytolitharien, l Fichtenpollen, 1 zvvei-ftichriges Pilzsporangium und 2 Crystallchen. Pinnnlaria borealis ist sehr zahlreich,Arcellae und Difflugiae init Eunotien und Gallionellen, welche letztere auch im Pas-satstaub häufig sind, bilden eine lebende reiche Bevölkerung.

23. Gipfel der Nase. B. Verschiedene schwarze, braune, hochgelbe undzum Theil scharlachrothe Flechten in einer Glasröhre. Aus den aufgeweichten undim Uhrglase ausgedrückten Flechten entstand eine Wassertrübung, in der bei 5 Ana-lysen 12 Formen unterschieden wurden, 5 Polygastern, 5 Phytolitharien, 2fächrigePilzsporangien und Glimmer. Pinnnlaria borealis ist häufig.

24. Gipfel der Nase. C. Verschiedene kleine Rasen niederer Flechten miteiner sandig erdigen braunen Unterlage in weissem Papier -Päckchen In a Analysender feinsten Erdtheilchen waren 23 Formen, 11 Polygastern, 9 Phytolitharien, 1Echiniscus, 1 Fichtenpollen, 1 Crystallchen. Deutliches reiches Leben.

25. Gipfel der Nase. D. Sandige braune Erde mit vielen Fragmenten derauf der Unterseite gelbrothen und scharlachrothen Peltigera crocea in weissem Pa-piere. In 5 Analysen fanden sich 22 Formen, 11 Polygastern, 6 Phytolitharien,

1 Fichtenpollen, 1 Pflanzenhaar, 1 Pilzsamen, 2 Crystallchen. Zahlreiche EunotiaMonodon?, Pinnularia borealis, Difflugiae und Gallionellae leben dort beständig sichentwickelnd fort.

26. Gipfel der Nase. E. Dunkelbraune sandige Erde mit Polvtrichum ähn-lichen Moosstämmchen und Peltigera crocea in weissem Papier. Aus 5 Analysenwurden 18 Formen ermittelt, 5 Polygastern, 8 Phytolitharien, 1 Echiniscus, 1 Fich-tenpollen, 1 kleiner Same und 2 Crystallchen. Auch hier ist ein stationäres Lebenunverkennbar. Zahlreiche Formen sind denen des Passatstaubes gleich. — Die Ge-sammtzahl der Formen der Nase beträgt auf dem Gipfel 46, 22 Polygastern, 17Phytolitharien, 1 Bärenthierchen, 1 Fichtenpollen, 3 andere weiche Pflanzentheile,

2 Crystallchen.

27. Passatstaublager im oberen Lys Gletscher. 10888 Fuss 1 . Zwi-schen den Firnschichten des oberen Theiles des Lysgletschers ist ein Staublager,das durch Schmelzen und Filtriren auf ein Filtrum von weissem Löschpapier ge-bracht worden. Die Farbe des feinen erdigen Niederschlages ist röthlichbraun. Mit5 Analysen sind 28 Formen festgestellt worden, 12 Polygastern, 13 Phytolitharien,1 Pflanzenhaar, 2 Crystallchen. Die deutliche, mehrfach vorgekommene Discopleaatmosphaerica, so wie die ganze Reihe der Formen, nöthigt, diese Staublage füreinen allmälig tiefer in den Gletscher eingerückten Meteorstaub zu halten, welchervon immer neuen Schneelagen überdeckt worden ist. Die ganze leinheit und Farbealler Theile räth dies anzunehmen und die Bestandtheile nöthigen dazu. So wärediese Beobachtung der Herren Schlagintaveit denn die erste solcher Gletscher-streifung durch Meteorstaub der oberen Atmosphäre, deren es gewiss viele giebt.

I) Bei Nr. 103 Seite 30 der hypsometrischen Bestimmungen.