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BEOBACHTUNGEN ÜBER I>IE TÄGLICHEN VERÄNDERUNGEN DER TEMPERATUR.

ziemlich nahe zusammenfallend, scheint von dem Eintritte des Maximums in dentieferen Theilen des Gebirges und in den Ebenen ziemlich unabhängig zu sein. Dieiin Mittel nicht sehr bedeutende Schnelligkeit des aufsteigenden Luftstromes bewirkt,dass sich die in den Ebenen erzeugte Wärme zu Höhen von 9000 bis 10000 Fusserst in den späteren Nachmittagsstunden in einem merklichen Grade fortpflanzt.

4. An einzelnen schönen Tagen mit lebhafter Besonnung kann die Temperaturder Luft in der Nähe des Bodens, selbst in der Höhe der Schneeregion, ziemlichbedeutend abweichen von der Wärme der freien Luftsäule, die von allen Einflüssendes besonnten Bodens entfernt ist. Diese Erwärmung kann bisweilen auf ziemlichausgedehnte Strecken einen Unterschied von 8 bis 10 Graden erreichen. Dies bietetnicht selten, ebenso wie die entsprechenden locale Erkaltung durch absteigendeGletscherwinde, eine wesentliche Schwierigkeit bei barometrischen Höhenmessungen.

5. Die bedeutendsten Störungen der regelmässigen Temperaturabnahme aufgrosse Strecken können durch das Eintreten warmer Winde hervorgebracht werden,die sich von den oberen Legionen allmählig gegen die Tiefe verbreiten. Bisweilengeschieht es dann, dass in einer Luftsäule von mehr als 2000' Höhe die Temperaturnoch keine merkliche Abnahme zeigt.