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ABSOLUTE UND MITTLERE VERÄNDERLICHKEIT.

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III. ABSOLUTE UND MITTLEBE VERÄNDERLICHKEIT.

Die Wärme Verhältnisse verschiedener Orte können auch noch unter sich ver-glichen werden in Beziehung auf die Grösse der Abweichung der Monatsmittel ein-zelner Jahre vom wahren (vieljährigen) Mittel. Diese Abweichungen geben einenAnhaltspunkt, um die Veränderlichkeit der Temperaturverhältnisse zu bestimmen.

Man kann dabei eine absolute und eine mittlere Veränderlichkeit unterscheiden.Das Maass der absoluten Veränderlichkeit ist die Differenz zwischen derwärmsten und der kältesten Temperatur der Monate oder des Jahres in einer langenBeobachtungsreihe. Je länger die Beobachtungen fortgesetzt sind, desto mehr wirdman sich dem wirklichen Unterschiede dieser Extreme nähern.

Verschiedene Beobachtungsreihen, die eine sehr ungleiche Zahl von Jahren um-fassen, sind daher nicht strenge unter sich vergleichbar, da ein besonders kalterWinter oder lieisser Sommer eines einzigen ausserhalb der untersuchten Reihe lie-genden Jahres die Unterschiede bedeutend vergrössern müsste.

Die mittlere Veränderlichkeit ist das arithmetische Mittel der Abwei-chungen jedes Monates der einzelnen Jahre vom allgemeinen Mittel; die Zeichender Abweichungen bleiben dabei unberücksichtigt.

Ist z. B. im Zeiträume von 1830 bis 1840 die Temperatur des Januar in Genf

für 1830 = t 0„ 1831 = t,

„ 1832 = t,

„ 1830 t #

das Mittel von 1830 bis 1840 T

so sind die Abweichungen d der einzelnen Jahre

du — t„ — l 1d, - t, -Td, = t a -T

d„ = t„ -T

In der folgenden Tabelle für die absolute Veränderlichkeit ist in deruntersten Reihe der Unterschied des wärmsten und kältesten Jahres angegeben-