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VERTI1EILUNU DER MITTLEREN TEMPERATUR.
In der Tabelle für die in ittler e Veränderlichkeit hingegen sind die Zahlen der letz-ten Horizontalreihe das arithmetische Mittel der 12 vorhergehenden.
Die erste, allgemeine Zusammenstellung zeigt vorzüglich, wie gegen die kalteZone die Veränderlichkeit zunimmt und zugleich durch die Gebirge in den Sommer-monaten vermehrt wird 1 .
Die mittlere Veränderlichkeit d ist dann
^ d 0 —f-d, —f-d a -(—. . . . d 9
a “ 10
wobei d 0 d, . . sämmtlich positiv genommen sind, indem nur ihre Grösse, nichtihre Zeichen berücksichtigt sind.
Diese Art, die absolute und die mittlere Veränderlichkeit zu bestimmen, ist vonDove aufgestellt worden, der zugleich für eine Reihe von Orten diese Grössenberechnete und folgende allgemeine Resultate erhielt: 2
1. »Die absolute Veränderlichkeit der Temperatur ist zwischen den Tropen amgeringsten; aber in der Gegend der Moussons bedeutender als in der Region derPassate.
2. In der gemässigten Zone, besonders an Orten eines noch nicht überwiegendenSeeklimas, wächst die Veränderlichkeit mit der Annäherung an die kalte Zone.
3. Die Nähe der Gebirge scheint besonders in den Sommermonaten die Ver-änderlichkeit zu steigern.
4. Entfernt man sich von den Küsten in das Innere der Continente, so nimmtdie im Seeklima geringe Veränderlichkeit zuerst zu, bei weiterem Fortschreitenaber nimmt sie wieder ab. Die absolute Veränderlichkeit ist also weder im eigent-liehen Seeklima, noch im eigentlichen Continentalklima am grössten, sondern da wobeide in einander übergehen.
5. Besonders in der Gegend der Sommerregen in der gemässigten Zone ist derSeptember der beständigste Monat. Die Veränderlichkeit ist am grössten in denverschiedenen Wintermonaten, nimmt dann schnell nach dem Frühling hin ab, wosie ebenfalls an vielen Orten ein Minimum erreicht.“ —
In den folgenden Tabellen ist die Veränderlichkeit für verschiedene Orte zu-sammengestellt.
1) Die Tabellen sind Dovn’s Abhandlungen in den Schriften der Berl. Akad. 1838 und 1839entnommen. Für die absolute Veränderlichkeit am St. Bernhard und am Peissenberg konnte ich nochneuere Materialien zur Bestimmung benützen. Vergl. oben S. 320 und S. 349. Ebenso sind die mitt-leren Veränderungen für den St. Bernhard für 1828 bis 1834 neu hinzugefügt.
2) Dove: Abhandlungen der Berl. Akad. 1838 S. 347 bis 355.