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RESULTATE.

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Resultate.

1. Für 3 malige Temperaturbeobachtungen in 24 Stunden giebt die CombiuationYL-f-II-f-X £„ r ( jj e Alpenstationen die besten Resultate.

Auch die Combination 0,4 M0,5 m-j-0,11 IX zeigt sehr geringe Abweichungenvom wahren Mittel. Man kann sie daher anwenden, um aus einer Beobachtungam Tage, um IX Uhr Morgens, und aus den Extremen die mittlere Tageswärmezu berechnen.

2. Die mittlere Jahrestemperatur aus den einzelnen Monatsmitteln abgeleitet,ergiebt für den höchsten Gipfel der östlichen Alpen (und Deutschlands ), für denGrossglockner 12158' —11° C. für die höchsten Gipfel der Alpen im Allgemeinen:Mont-Blanc 14809 —14 bis —15; Monte-Rosa 14284 —13.

3. Die Temperaturen des Herbstes sind für diese hohen Gipfel auffallend we-niger kalt als die Wärme jener Frühlingsmonate, die von der Zeit des jährlichenTemperaturminimums gleich weit abstehen.

4. Der Temperaturunterschied zwischen dem kältesten und wärmsten Monatergab sich für den Monte-Rosa = 8° C., während er in Turin 23,5 C., in Mailand 23,2° C. beträgt.

5. Die Schneegrenze auf der südlichen Abdachung des Monte-Rosa fällt, wieim Alpengebiete im Allgemeinen, mit der Juliisotherme von -f-5 C. zusammen, ob-wohl sie hier die ungewöhnliche Höhe von 9200 Par. F. erreicht.

6. Während sowohl die Extreme der Temperatur einzelner Tage als die MittelGrösserer Perioden, mit der Höhe sich abstumpfen, zeigt die absolute und mittlereVeränderlichkeit der Temperatur keine entsprechenden Verschiedenheiten. Die Ab-weichungen von vieljährigen Mitteln werden für die einzelnen Monate selbst inHöhen über 7000' nur wenig geringer als an den tiefen Stationen.

7. Die scheinbar grossen Unregelmässigkeiten der Witterung auf hohen Punk-ten sind in enge Grenzen eingeschlossen, und verschwinden daher bei Betrachtungmittlerer Verhältnisse. Die Oscillation der Temperatur der Niederschläge um denNullpunkt trägt hier, wie für die tieferen Punkte in den Frühlingsmonaten, wesentlichdazu bei, die Veränderungen deutlicher zu zeigen, also scheinbar grösser zu machen.