RESULTATE.
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resperiode zeigt der Druck der trockenen Luft für die wärmsten Monate, analogdem täglichen Gange, nur an den höheren Orten ein Maximum.
4. Die Resultate barometrischer Höhenmessungen sind, besonders an warmenTagen, von der Beobachtungsstunde abhängig; sie entfernen sich von der wahrenHöhe am wenigsten um 8 bis 9 Uhr Morgens und 5 bis 6 Uhr Abends, und zeigenin den Nachmittagsstundeu ein entschiedenes Maximum.
5. Benützt man barometrische Beobachtungen, um bei bekannten Höhenunter-schieden die Wärme der freien Atmosphäre zu berechnen, so zeigt sich, dassin der freien Luft der Gang der Temperatur von jenem in der Nähe des Bodens sehrverschieden ist; die Extreme werden bedeutend abgestumpft und zugleich um mehrereStunden verspätet. In der freien Atmosphäre scheint die tägliche Temperaturperiodein gleicher Höhe mit den bedeutendsten Gipfeln der Alpen bereits verschwindendklein zu werden.
(5. Der Unterschied zwischen der Temperatur der freien Luft und zwischendem arithmetischen Mittel aus zwei entsprechenden Stationen zeigt in der Jahres-periode (z. B. für Genf und St. Bernhard), dass die freie Atmosphäre im Sommerentschieden kälter, im Winter wärmer ist als das Mittel der Stationen. AehnlicheUnterschiede finden auch statt, wenn man diese Verhältnisse für das Jahresmittelbesonders warmer oder besonders kalter Jahre untersucht.
7. In sehr grossen Höhen vermindern sich auch die unregelmässigen, nichtperiodischen Schwankungen des Barometers, ohne jedoch selbst für die höchstenAlpengipfel ganz zu verschwinden. Der grösste am Mont-Blanc beobachtete Baro-meterunterschied betrug 9,4 MM.; obwohl die beiden Beobachtungen an heiterenund günstigen Tagen angestellt wurden.