TEMPERATURCORRECTION.
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a. um l h p. m. im Freien bei einer Lufttemperatur von
+ 0,5° C. Aneroid 500,1 M.M.
b. um 1 h 30' p. m. nach einem Verweilen voneiner halben Stunde im Zelte bei
+ 10,1° C.
497,5 „
c. um 2 h nach einem halbstündigen Verweilenim Freien bei
+ 1,0° C.
500,2 „
Aus a. und b. ergiebt sich für
einen Unterschied von 9,6° C. 2,6 M.M.; 1° C. = Corr. +0,27 M.M.Aus b. und c. für einen Unter-
schied von
9,1° C. 2,7
Das Mittel aus beiden ist nur wenig höher als jenes, welches durch die Er-wärmung im Luftbade gefunden worden war. Es zeigte sich demnach für das Aneroiddie Temperaturcorrection, wie zu erwarten, vom Barometerstände unabhängig. DieDifferenzen kamen zunächst daher, dass bei kleineren Temperaturunterschieden dieFehler der Ablesung, deren Grösse stets dieselbe bleibt, einen bedeutenderen Ein-fluss haben, als bei grossen Temperaturunterschieden.
In Beziehung auf die Temperaturcorrection untersuchte ich noch folgende zweiAneroidbarometer (von Hohnbaum):
ein Aneroid im phys. Cabinet des Königl. Cadettenhauses (= C.),ein Aneroid, das Herr VON Plana in Turin erhielt (=P.).
Das erstere hatte eine Scala von 26” 7,5"' bis 29" 4,5’"; das zweite mit einerScala von 790 bis 370 M.M. war zugleich mit einem Thermometer versehen. DasThermometer an diesem Aneroidbarometer diente zur Temperaturbestimmung für beideInstrumente, die ich gleichzeitig untersuchte.
Sie hatten beide eine Nacht in einem sehr gleichmässig erwärmten Zimmer ge-standen, und wurden dann in ein geräumiges Luftbad gebracht, was auf 49° C. er-wärmt war. Dort blieben sie nahe ± Stunde.
Ich erhielt dabei folgende Aneroidablesungen:
(Im Laboratorium: Barometerstand auf 0 reducirt 757,9; Lufttemperatur 10,2° C.)
bei 9° C. 758,6 M.M.
„ 47° C. 736,0 „
bei 9° C. 28" 1,5'" =„ 47° C. 27" 1,5'" =
Aneroid P.
761,3 M.M.
Die Temperaturcorrection für 1 ° C. beträgt demnach
für P. +0,6 M.M.
„ C. +0,7 „ (oder 0,4'" für 1 0 II.).