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BEMERKUNGEN UBER DAS ANEROIDBAROMETER.

der vorletzten Spalte fügte ich den Luftdruck bei, der nach den später gemachtenVergleichen an Punkten von verschiedener Höhe den Angaben des Aneroides ent-spricht. In der ersten Spalte sind die Grade der Kreistheilung des Aneroides an-gegeben.

Vergleich eines Aneroides mit dem Barometer unter der Luftpumpe.

Theilungdes Aneroides.

Beobachteter

Barometerstand.

B.

Barometerstand,der dem Aneroideentspricht.

A.

Correction.

Barom - Aner.

0°

760 M.M.

760 M.M.

— 0M.M.

20

738

740

2

40

717

720

3

60

695

699

4

80

672

677

5

100

651

654

3

120

630

633

3

140

609

613

4

160

588

595

7

180

567

576

9

200

547

556

9

220

526

537

11

240

506

517

11

260

488

500

12

280

471

482

11

300

456

466

10

320

440

452

12

340

420

432

12

360

413

—

—

Diese Unregelmässigkeithängt wohl damit zusam-men, dass das Barometergerade hier sehr schwerabzulesen war, da es vondem Gestelle der Luft-pumpe theilweise verdecktwar.

2 a. Wenn man bei den obigen Versuchen nach der stärksten Verdünnung dieLuft nicht rasch in die Glocke einströmen liess, sondern wenn dieses Einströmenunterbrochen wurde, so konnten auch während des Zutrittes der Luft Ablesungengemacht werden. Da das Einströmen so nahezu dieselbe Zeit erforderte, als dasvorhergegangene Auspumpen, ergaben die Ablesungen für gleiche Verdünnungen ziem-lich gleichen Stand, es mochten die Ablesungen unter der Glocke während des Ver-dünnens der Luft oder während des allmählio'en Verdichtens derselben gemacht sein.

O

b. Vor den Versuchen unter der Luftpumpe stand das Aneroidbarometer, auf 0

zififert ist. Bei einer Verdünnung unter Gl 2 M. M. berührte ein Metallstück des Winkelhebels den Bodendes Aneroides und verhinderte so die weitere Bewegung des Zeigers.