442
BEMERKUNGEN UBER DAS ANEROIDBAROMETER.
der vorletzten Spalte fügte ich den Luftdruck bei, der nach den später gemachtenVergleichen an Punkten von verschiedener Höhe den Angaben des Aneroides ent-spricht. In der ersten Spalte sind die Grade der Kreistheilung des Aneroides an-gegeben.
Vergleich eines Aneroides mit dem Barometer unter der Luftpumpe.
Theilungdes Aneroides.
Beobachteter
Barometerstand.
B.
Barometerstand,der dem Aneroideentspricht.
A.
Correction.
Barom - Aner.
0°
760 M.M.
760 M.M.
— 0M.M.
20
738
740
2
40
717
720
3
60
695
699
4
80
672
677
5
100
651
654
3
120
630
633
3
140
609
613
4
160
588
595
7
180
567
576
9
200
547
556
9
220
526
537
11
240
506
517
11
260
488
500
12
280
471
482
11
300
456
466
10
320
440
452
12
340
420
432
12
360
413
—
—
Diese Unregelmässigkeithängt wohl damit zusam-men, dass das Barometergerade hier sehr schwerabzulesen war, da es vondem Gestelle der Luft-pumpe theilweise verdecktwar.
2 a. Wenn man bei den obigen Versuchen nach der stärksten Verdünnung dieLuft nicht rasch in die Glocke einströmen liess, sondern wenn dieses Einströmenunterbrochen wurde, so konnten auch während des Zutrittes der Luft Ablesungengemacht werden. Da das Einströmen so nahezu dieselbe Zeit erforderte, als dasvorhergegangene Auspumpen, ergaben die Ablesungen für gleiche Verdünnungen ziem-lich gleichen Stand, es mochten die Ablesungen unter der Glocke während des Ver-dünnens der Luft oder während des allmählio'en Verdichtens derselben gemacht sein.
O
b. Vor den Versuchen unter der Luftpumpe stand das Aneroidbarometer, auf 0
zififert ist. Bei einer Verdünnung unter Gl 2 M. M. berührte ein Metallstück des Winkelhebels den Bodendes Aneroides und verhinderte so die weitere Bewegung des Zeigers.