RESULTATE.
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Resultate.
1. Die Wassermenge in Haufenwolken betrug an schönen Herbsttagen im Maxi-mum nur nahe das Doppelte der Wassermenge, welche die Atmosphäre bei gleicherTemperatur und Dichtigkeit enthalten konnte, ohne durch Nebel getrübt zu sein.
2. Die gewöhnliche Höhe des Cumulostratus betrug im September an günstigenTagen 7000 bis 8000 Fuss; die obersten Cirri, wegen ihrer geringen Helligkeitselbst von hohen Standpunkten nur sehr schwer zu erkennen, scheinen nahe 40000'zu erreichen.
3. Ausnahmsweise können Gewitterwolken die Höbe von 14000 bis 15000 Fusserreichen; Hagelfälle sind noch über 8000 Fuss beobachtet worden.
4. Die Temperaturverhältnisse zwischen Luft und Regen und zwischen Luftund Schnee sind oft sehr verschieden. Schneefälle sind wegen der latenten Wärmedes Wassers häufig, besonders in grossen Höhen, bedeutend kälter als die Luft.Feine Regen sind nahe gleich warm, stärkere sehr oft wärmer als die Luft zur glei-chen Zeit. Das Letztere ist sowohl bei Regen in grossen Höhen der Fall, als auchbei Regen, die in die kältere Hälfte der Tagesperiode fallen. Die ursprüngliche(etwas wärmere) Temperatur der Regen bringenden Winde und der Wolken undauch die Condensation atmosphärischer Feuchtigkeit auf die Regentropfen währenddes Herabfallens scheinen die vorzüglichste Ursache hievon zu sein. Bei nicht ge-sättigter Atmosphäre sind gewöhnlich beim Anfängen des Regnens die Temperaturendes Niederschlages entschieden kälter als jene der Luft.
5. Gleichzeitiges Niederfallen von Schnee und Regen (wahrscheinlich auch jenesvon Hagel und Regen) lässt sich von hohen Standpunkten aus gewöhnlich sehrdeutlich als eine Folge von dem Vorhandensein verschiedener ungleich hoher Wol-kenschichten erkennen.
6. Unter den Krystallbildungen durch Condensation der atmosphärischen Feuch-tigkeit Hessen sich nicht nur sechsseitige Tafeln und Pyramiden, sondern auch Rhom-boeder von nicht unbedeutender Grösse auffinden.
gert; ein Stollen, ebenfalls zur Gewinnung von Golderzen, war durch diese Sehuttmasse hindurch ge-führt und reichte dann ziemlich weit in den Felsen hinein. Nahe am Eingänge war im September derSchutt frei von Eis; in 1 Frühlinge jedoch liegt auch hier zwischen den Steinen eine feste Eismasse,welche das lose Gestein cementartig verbindet. 23 Fuss vom Eingänge entfernt fanden wir bereitshäufig Eis zwischen den Steinen, bei 39 Fuss war bereits jede kleine Lücke damit fest ausgefüllt. Hierfindet auch, nach den bestimmten Versicherungen der Bergleute, weder in den verschiedenen Jahres-zeiten, noch weniger in den verschiedenen Jahren eine Veränderung statt. Bei GO Fuss nach einwärtsverminderte sich diese Eismasse, und bei 80 bis 90 Fuss, sehr nahe zugleich dem festen Felsen, hattesie ganz aufgehört. Am Felsen selbst hafteten jetzt weder Eiskrystalle, noch Schichten von gewöhn-lichem Eise; sie sollen sich jedoch im Frühlinge, beim ersten Besuche des Stollens, zeigen. (Im Winterkann hier wegen der bedeutenden Höhe nicht gearbeitet weiden.)
Diese Eismassen waren offenbar nur durch Gefrieren der Bodenfeuchtigkeit entstanden und sindanalog den Schichten gefrorenen Bodens in Sibirien .