UNTERSUCHUNG DER EINZELNEN ALPENTIIEILE.
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der Gletscher erster Ordnung, die Höhe der Schneegrenze und die mittlere Höheder secundären Gletscher zu vereinigen. Die Gruppen, durch verticale Striche ge-trennt, entsprechen jenen grösseren geographischen Abtheilungen, welche man ge-wöhnlich in den Alpen unterscheidet. Innerhalb derselben wurden mehrere Malenoch andere einzelne Gruppen berücksichtigt. Bis zum Mont-Blanc ist der Durch-schnitt nach Norden, von hier nach ONO. gerichtet. Der Längenmaassstab ver-hält sich zum Höhenmaassstabe gleich 1 : 20.
Am oberen Bande jeder einzelnen Gruppe sind die vorzüglichsten Berge der-selben vereinigt; um ihre Formen noch möglichst kenntlich zu erhalten, wurden dieNeigungen nicht in dem entsprechenden Verhältnisse steiler gemacht. Die Schnee-grenze ist durch eine punktirte Linie, die Zone der secundären Gletscher durch eindunkleres Weiss unterschieden. Einige sehr steil geneigte Gipfel, nämlich der Monte-Viso, der Mont-Cervin und die oberste Spitze des Monte-ßosa, wurden als schnee-freie Felsen eingetragen, da an ihnen wegen der Steilheit des Terrains der Schneenicht haftet, obwohl sich ihre Gipfel weit über die Schneelinie erheben.
Die Gletscher erster Ordnung sind mit ausgezogenen Linien, einige secundäreGletscher mit punktirten Linien conturirt. Die einzelnen Gletscher folgen sich vonWest nach Ost; da die ganze Alpenkette auf eine Fläche projicirt ist, so konntees nicht vermieden werden, Gletscher, die auf verschiedenen Abdachungen liegen,hier unmittelbar neben einander zu stellen.
Die Höhe der Gletscherenden wurde mit Schl. bezeichnet, wenn sie entwederaus unseren Bestimmungen allein oder aus dem Mittel zwischen diesen und anderenBeobachtungen abgeleitet wurde; wo keine Höhe bestimmt war, wurde eine annä-hernde Höhe aus dem zunächst liegenden direct bestimmten Punkte und der Nei-gung der Thäler abgeleitet. Die Breite der Streifen schliesst sich annähernd denOberflächen der Gletscher an.
Betrachten wir nun die Gletscherverhältnisse der einzelnen Alpentheile.
Untersuchung der einzelnen Alpentheile.
Nur in der Nähe des Mont-Pelvoux befinden sich einige grössere Gletscher 1 ,nämlich:
1) Glacier d’Arlefroide 5781' 1880 M. Güerin,
2) „ du Mont de Lans 6773 ' 2200 M. Villars,
1) Nach Bravais Geographie phys. de la France 153.