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ZUSAMMENSTELLUNG MIT DEN CLIMATISCHEN VERHÄLTNISSEN.

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diesen Verhältnissen nicht das 7fache, sondern nur ihres Gewichtes an Eis, sowürde der reelle Effect wegen ihrer weit grösseren Masse doch sehr bedeutendwerden. Da ein Cubikmeter Luft hier zu T 9 „ Kilogr. angenommen werden kann,so würde er bei einer specifischen Wärme von 0,267 nahe 16 Cubikcentimeter Eisschmelzen.

Allein die Luft scheint gleichzeitig viel weniger erkaltet zu werden und dasSchmelzen vorzugsweise durch die Condensation des Wasserdampfes, der sich seit-lich wieder erzetzt, begünstigt zu sein. Ein Theil der beim Condensiren frei wer-denden Wärme wird überdies dazu dienen, auch die Lufttemperatur etwas wiederzu erhöhen. Diese Wärmequelle wirkt auf das Abschmelzen der Schnee- und Eis-massen in den Alpen sehr wesentlich ein; die Atmosphäre enthält zwar in grösserenHöhen keine sehr grossen absoluten Mengen von Wasserdampf, wegen ihrer niedri-gen Temperatur und wegen des geringen Luftdruckes; allein sie ist zugleich demSättigungsgrade gewöhnlich sehr nahe, ihr Thaupunkt liegt sehr oft mehrereGrade über 0, so dass auf Schnee- und Eismassen häufige Condensationen statt-finden müssen.

Diese Condensationen finden vorzüglich auf den Schneeflächen und in Firnmee-ren statt, wo die Atmosphäre am unmittelbarsten mit dem Eise in Berührung kömmt.

In den unteren Theilen der Gletscher strömt längs der ganzen Oberfläche derGletscherwind, eine Atmosphäre von wenig über 0°, die beinahe, aber nicht voll-kommen mit Feuchtigkeit gesättigt ist, aus der also nur sehr wenige, partielle Nie-derschläge auf das Eis stattfinden können.

Dadurch ist es zu erklären, dass hier die Abtragung im ganzen Jahre nur3 Meter beträgt, während die ungleich grössere Wassermenge, welche dem Glet-scher entströmt, vorzüglich in den Firnmeeren entsteht.

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