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ÜBER DAS KAISERGEBIRGE .

Kreideformation in dem ganzen Gebiete scheint zu zeigen, dass dieses Gebirge schonsehr frühe, nämlich nach der Ablagerung der Liasschichten über das Niveau derMeere emporgehoben war.

Hypsometrie.

Das Barometer, dessen ich mich bei meinen Beobachtungen bediente, war einHeberbarometer von A. G reiner in München , mit der Nummer 47. Der Durch-messer der Röhre beträgt 5,5 M. M. Die Scala ist auf einem Glascylinder getheilt,welcher über der Barometerröhre verschoben werden kann. Die Correction beträgt— 0,03 M. M. 1 , sie hat daher auf die Ablesung, bei welcher nur die Zehntel berück-sichtigt wurden, keinen Einfluss. Die Höhen wurden nach der Tafel von Gauss

Barometrische Höhenmessun ff cn

O

No.

Orte der Beobachtung.

l

8 5 3.

Baro-

Thermo-

Tag.

| Stunde.

meter.

meter.

1.

Brentenjoch, östlich vom Kufstein .

31. Aug’

4 h 45' p. m.

664,2

662,8

13,6

12,4

Die Beobachtungen wurden bei derAlpenhütte zum „Schusterbauern“

3!.

6 11 15'p. m.

angestellt.

1. Sept.

6 h 30’ p. m.

664,8

12,0

2. „

7 h 15' a.m.

661,2

14,0

2- „

12 h 15’ p. m.

661,9

14,2

2. „

5 h 30' p. m.

660,7

12,6

3. „

9 h 30' a. m.

660,5

11,1

2.

B u c li e n g r e n z e. Höchster Standpunktdieser Bäuine am Wege von der

1- „

2" 15' p.m.

647,8

12,0

Steinbergeralpe zur Scharte.

.

!

3.

Duxeralpe, östlich von Kufstein .

31. Aug.

5 h 45' p. m.

688,8

16,3 1

4.

Beim Dux er er, obere Quelle am

31. „

3 h 15' p. m.

695,3

17,1 :

i

|

• Wege zur Duxeralpe gelegen.

5. !

Beim Duxerer, untere Quelle.

31. „

2 h 30'p.m.

706,3

17,7

6. |

Kufstein , Gasthausz.Post, 3. Stock.

30. „

7 h p. m.

722,8

17,4

j

31. „

711 45' a. m.

721,8

16,5

31. „

1 30' p. m.

720,3

i

|

20,4

[

1

1) Vergl. S. 8G.

IIÖIIENBESTIMMUNGEN.

561

berechnet. Auch wurde für einige höhere Punkte, nämlich für die Scharte unddie Trefläuerspitzc, noch die Correction Bessel’s 1 für die Feuchtigkeit der Luftangebracht.

Als correspondirende Station benützte ich die sorgfältigen Beobachtungen aufder königl. Sternwarte in München , deren Mittheilung ich der Güte des HerrnDirectors Lamont verdanke.

Das Barometer der Sternwarte hängt 37,4 bayrische Fuss oder 33,6 P. F. überdem Pflaster der Frauenkirche; nimmt man die Höhe des letzteren Punktes nachSeyffer zu 1569 P. F. an, so erhält man für die absolute Höhe des Barometersder Sternwarte in München : 520,6 Meter = 1602,6 P. F. 2

im Kaisergebirge .

1

Correspond. Station.

Orte. 1 Barom. I Therm.

Absolut

Meter.

e Höhe.

Par. Fuss.

Resultate früherer Beobachtungen.

Par. Fuss. {

München

717,5

18,1

1175,9

3619,9

j

717,3

17,1

1188,7

3659,3

1

1

718,3

15,9

1173,9

3613,9

i

715,0

16,1

1182,8

3641,2

1

714,8

19,1

1175,2

3617,7

713,5

17,1

1170,9

3604,5

i

714,2

17,4

1180,2

3633,1

Mittel

1178

3627

München

719,2

16,6

1403,1

4319,4

München

717,9

17,8

873,5

2688,9

München

718,0

17,8

794,9

2447,0

München

717,9

18,6

660,0

2031,6

i

München

719,3

14,0

479,4

1475,7

j

717,6

13,3

471,1

1450,3

717,9

20,1

491,8

1513,9

Mittel

481

1480

i

1

1) BEssel , Bemerkungen über das barometrische Höhenmessen,richten. 1838. S. 329.

TTaKp»* < 1ii* Ufihf»

vprtrl S. 91.

ScircsiAciriiii’s astronomische Nach-

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