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Da für die gegenseitige Distanz der Flächen ebenfalls genau der Maassstab von1:50000 beibelialten wurde, so erhielten alle Abdachungen die gleiche Neigung wiein der Natur.
Wir erwähnten zunächst hier die Reliefe auch deshalb, weil wir die hohlen For-men in Gips benützten, um eine kleine Probe über die Berechnungen der mittlerenMasse zu machen. Die hohlen Formen wurden nämlich wiederholt mit genau ge-messenen Quantitäten Wassers bis zur vollständigen Ausfüllung vollgegossen und nunauch daraus die mittlere Masse und Höhe berechnet.
Wir erhielten im Mittel mehrerer Versuche ganz gut mit der Rechnung über-einstimmende Resultate; die einzelnen Messungen zeigten aber, da es sehr schwerwar eine ganz horizontale Lage herzustellen, Abweichungen unter sich, die 100 bis150' für die mittlere Höhe betrugen.
Die beiden Reliefe wurden auch benützt um zu versuchen, durch die Photo-graphie das Terrain darzustellen, ein Versuch, der uns Vergleiche mit der Terrain-darstellung im Allgemeinen zu erlauben schien, da bei unseren Modellen für dieNeigungen der Bergabhänge die gleiche Grösse wie. in der Natur bcibehalten war 1 .
Höchste bewohnte Orte.
Die höchsten, auch im Winter bewohnten Orte der Alpen reichen bis 0000Par.Fuss; einige übersteigen selbst diese . Höhe. Sie sind vorzugsweise in jenenAlpentheilen häufig, in denen nicht nur die Gipfelhöhe, sondern zugleich die all-gemeine Erhebung des Terrains eine sehr grosse ist. Sehr hohe Orte finden sichdeshalb vorzugsweise in Graubündten, während in den Umgebungen des Mont-Blanc wegen der Steilheit der Abhänge die bewohnten Orte viel geringere Höhen erreichen.
Die folgende Zusammenstellung enthält einige Beispiele sehr hoher Winterwoh-nungen in verschiedenen Alpentheilen.
In Kärnthen gehören zu den höchsten Winterwohnungen:
St. Lorenz . 4535 P.F.
Heiligenblut , die Häuser in der Nähe des Calvarienberges 4381 „
Andere hohe Orte sind:
Truchel, Curatie bei Obervellach . 4205 „
St. Oswald bei Klein-Kirchheim.4183. „
1) Dieser kleine Atlas von 5 Blättern ist ebenfalls bei J. A. Baiitii erschienen unter dem Titel:Epreuves de cartes geographiques produites par la photographie d’apres les reliefs du Mont-Kose et dela Zugspitze, par A. S. et H. S. Er enthält 5 Blätter, nämlich eine Photographie des Monte-Rosa -Re-liefs mit gleichem Ton (weisse Oberfläche) für Gletscher und Terrain; eine zweite Photographie des-selben Gegenstandes mit verschiedenem Tone für Gletscher und Terrain. 3. Die Photographie des Zug-spitzreliefs. 4 und 5. Die beiden Curvenkarten. Der Maassstab der Photographien ist 1:200000; dieReduction wurde dadurch bestimmt, dass in der Mitte der Reliefe ein Maassstab aufgelegt und dessen